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Musiker macht Mode Nachhaltige Kleidung aus Ozeanmüll – Rapper Marteria kündigt Kollektion an

Marteria (l.) und Casper sind Teil der "Green Berlin"-Crew und machen jetzt Mode
Marteria (l.) und Casper sind Teil der "Green Berlin"-Crew und machen jetzt Mode
© Jazz Archiv/Michi Reimers/ / Picture Alliance
Marteria geht unter die Designer – zusammen mit seiner Crew bringt er eine Fashionkollektion aus Recycling-Polyester und Bio-Baumwolle auf den Markt. Das Konzept von "Ocean Plastic" ist jedoch nicht unumstritten.

Marten Laciny, den meisten besser bekannt als Marteria, ist leidenschaftlicher Angler – und offensichtlich Nachhaltigkeitsfan. Zusammen mit seiner Crew und seinem Lable "Green Berlin" bringt er nun nachhaltige Kleidung auf den Markt. Auf Instagram kündigte der 37-Jährige den Release an: "Keiner von uns ist perfekt. Hier geht es um einen ersten Schritt. Wir veröffentlichen am 21.02. unsere erste nachhaltige Fair-Fashion Kollektion aus Recycling-Polyester und Bio Baumwolle: BACK2GREEN." Die Teile sollen aus Plastikmüll aus den Ozeanen bestehen, so der Rapper weiter.

Ozeanplastik umstritten

Das Konzept, neue Produkte aus dem Plastikmüll herzustellen, der die Meere weltweit verschmutzt, liegt gerade voll im Trend. So bietet zum Beispiel Adidas einen Recycling-Schuh an und auch viele Kosmetikmarken werben damit, ihre Verpackungen aus Ozean-Plastik herzustellen. Umweltexperten werfen den Unternehmen jedoch vor, mit dem Begriff "Greenwashing" zu betreiben – also für Verbraucher umweltfreundlich wirken zu wollen, es aber gar nicht zu sein.

Woher Materia sein "Ozeanplastik" bezieht und wie die Sachen hergestellt werden, sollen die Fans in einer eigens gefilmten Dokumentation sehen können. Ein Film-Team begleitete die Crew von "Green Berlin" in Spanien und der Türkei und zeigt, wie aus Plastik Stoffe für die Kollektion entstehen. Der Film soll zusammen mit der Kollektion am 21. Februar um 23:59 Uhr auf der Seite von "Green Berlin" online gehen.

lau

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