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"Du bist schuld, wenn Dad stirbt": Gemeine Vorwürfe von Samantha Markle: Wann platzt Meghan endlich der Kragen?

Meghan Markles Schwester und ihr Vater, Thomas Markle, haben erneut scharf gegen die Herzogin und das Königshaus geschossen. Während die Royals die Fassung bewahren, muss es in Meghan brodeln. 

Meghan Markle

Herzogin Meghans Verwandtschaft wird mehr und mehr zum Problem

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Es ist ein Angriff, der selbst für Samantha Markles Verhältnisse extrem fies ist: Auf ihrem Twitter-Kanal hat die Halbschwester von Herzogin erneut hart gegen sie ausgeteilt. "Wie wäre es, wenn du deinen eigenen Vater ehren würdest? Genug ist genug. Sei menschlich, verhalte dich wie eine Frau! Wenn unser Vater stirbt, trägst du die Verantwortung, Meg", polterte Markle zuletzt auf dem Kurznachrichtendienst. 

Samantha Markle erhebt schwere Vorwürfe gegen Herzogin Meghan

Der Hintergrund: Meghans Vater Thomas Markle hat sich in den vergangenen Tagen vermehrt in der Presse geäußert. Er beklagte, keinen Kontakt zu seiner Tochter zu haben. Weil er sie über ihre Telefonnummer nicht mehr erreiche, sei er nicht imstande, sich mit ihr auszusprechen. Das britische Königshaus ignoriere ihn. 

Für Meghans Halbschwester Samantha, die der neuen Herzogin schon mehrfach Arroganz und Ignoranz vorgeworfen hat, ein Unding. "Schön, dass du so viel Zeit hast, durch die Gegend zu reisen und anderen Leuten Tribut zu zollen, während du deinen eigenen Vater ignorierst! Wie kalt kannst du sein?", motzte Markle auf Twitter. Sollte - der nach einem Herzinfarkt gesundheitlich angeschlagen ist - sterben, sei ihre royale Halbschwester verantwortlich. 

Meghans Ausdauer ist bewundernswert

In Anbetracht der Tatsache, dass Markles neueste Attacke sich in eine lange Reihe schamloser Tiraden reiht, ist Meghans Geduld bewundernswert. Kein schlechtes Wort verliert sie über ihre mitteilungsfreudige Verwandtschaft. Glaubt man royalen Insidern, sollen die 36-Jährige und Prinz Harry lediglich "frustriert" über Thomas Markles Interviews sein. Für die er natürlich Geld bekommt - kein schlechter Zuverdienst für den Rentner, der nach einer Insolvenz in Mexiko lebt. Und auch profitiert enorm von der Bekanntheit ihres Familienmitglieds. Sie arbeite schon länger an ihrem Buch über Meghan, wird außerdem als Kandidatin für die britische Ausgabe von "Promi Big Brother" gehandelt. Eine Karriere als Z-Promi, da wirft die Amerikanerin ihre Halbschwester offenbar gerne über Bord. 

Meghan ist ein Vollprofi

Dass Meghan und ihr neuer Ehemann Prinz Harry nach den unzähligen Attacken die Contenance bewahren, zeigt, wie gut sie bereits ins britische integriert wurde. Denn die ehemalige "Suits"-Schauspielerin hat sich in den vergangenen Monaten zum royalen Vollprofi gemausert. Sie ist Teil der "Firma", wie die Windsors genannt werden. Meghans Outfits werden zurückhaltender, sie macht weniger Fehler, trägt mittlerweile hautfarbene Strumpfhosen, lächelt freundlich auf öffentlichen Events und präsentiert sich als würdige Herzogin. Das Leben im Kensington Palast hat sie innerhalb kürzester Zeit geprägt. Einzig ihre redefreudige Familie erinnert an Meghans Zeit als Bürgerliche. 

Es wäre verständlich, würde Meghan irgendwann der Kragen platzen und sie ihre Familienmitglieder öffentlich zum Stillschweigen verdonnern. Und es wäre menschlich, wenn sie nach unzähligen Attacken endlich zurück austeilen würde und dadurch Genugtuung erhielte. Doch es wird nicht passieren. Sie ist nicht mehr Meghan Markle, sondern die Herzogin von Sussex. Öffentliche Äußerungen zu Familienangelegenheiten verbieten sich. 

Die Markles werden sich hingegen weiter an der "Firma" die Zähne ausbeißen. Ob in bezahlten Interviews oder als schaurige Gestalten im britischen Reality-TV - die berühmte Verwandtschaft muss sich schließlich lohnen. 

Stern-Redakteurin Sarah Stendel fragt vor Schloss Windsor die Briten, was sie von der geschiedenen Amerikanerin Meghan Markle als Prinzessin halten
ls