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Erster gemeinsamer Auftritt: Meghan Markle im Designerkleid - Herzogin Catherine gab sich bescheiden

Es war der erste offizielle Charity-Auftritt der neuen "Fab Four": Meghan Markle, Herzogin Catherine, Prinz Harry und Prinz William vertraten gemeinsam ihre Royal Foundation. Nicht verwunderlich, dass Markle als Neue im Bunde unter besonderer Beobachtung stand.

Meghan Markle Herzogin Catherine

Meghan Markle und Herzogin Catherine verstehen sich gut. Ob sie ihre Farbwahl in Sachen Outfit vorher abgesprochen haben?

Picture Alliance

In den vergangenen Jahren sind Prinz William, Prinz Harry und Herzogin Catherine zu dem Lieblingstrio der Royal-Fans geworden. Dass die drei sich gut verstehen, betonten sie immer wieder. Nun ist Meghan Markle als Neue in die vertraute Familie gekommen - und die vier sind erstmals gemeinsam bei einem Event ihrer Royal Foundation aufgetreten.

Meghan Markle und Herzogin Catherine setzten ein starkes Zeichen 

Selbstverständlich waren da alle Augen auf Markle und die Herzogin gerichtet. Schließlich sind beide bürgerlich aufgewachsen und mit Brüdern zusammen, beziehungsweise verheiratet. Und das Frauen-Duo setzte gleich ein starkes Zeichen. Beide erschienen sie in blauen Kleidern und bewiesen so schon mal modisch Geschlossenheit. Nur das Preisniveau war kaum zu vergleichen. Während Meghan Markle ein Designerdress von Jason Wu wählte, das mit 1415 Pfund (knapp 1600 Euro) nicht gerade erschwinglich ist, trug Catherine ein Umstandskleid von Seraphine, in dem sie schon im Januar zu einer Veranstaltung erschienen war. Die blaue Kreation bekommt man für 99 Pfund (umgerechnet 110 Euro). Ein Schnäppchen im Vergleich zu Markles Outfit. 

Die Briten lieben Catherine für ihre Bescheidenheit

Herzogin Catherine ist dafür bekannt - und beliebt -, oft günstige Mode zu tragen. In den vergangenen Jahren ist Bescheidenheit ein Teil ihres royalen Images geworden. Und ein großer Pluspunkt für die britische Wirtschaft: Was die 36-Jährige trägt (je günstiger desto besser), ist meist sofort ausverkauft. Der größte Unterschied zwischen Markle und Catherine liegt wohl in ihrer Vergangenheit: Während die Herzogin gut behütet und fernab der Öffentlichkeit aufwuchs, ist Markle als Hollywood-Schauspielerin öffentliche Veranstaltungen gewöhnt. Gut möglich, dass das ihre royale Rolle in Zukunft prägen wird. 

Markles Auftritt war selbstsicher und bestimmt

Ihre Premiere im royalen Quartett ist Markle jedenfalls gelungen. Sie wirkte entschlossen, selbstsicher und brach mutig ein royales Protokoll, in dem sie sich zur MeToo-Debatte äußerte. "Man hört, es müsse Frauen geholfen werden, ihre Stimmen zu finden. Dem würde ich widersprechen. Frauen müssen ihre Stimmen nicht finden, sie müssen bestärkt werden, sie zu nutzen und die Menschen müssen endlich zuhören", sagte die 36-Jährige. Dass sich Mitglieder der Königsfamilie in politischen Belangen zurückhalten sollten, war der ehemaligen "Suits"-Schauspielerin wohl egal. Anders Catherine, die gerade erst Schlagzeilen machte, als sie bei den Bafta-Awards in grün erschien, statt wie alle anderen Frauen Schwarz zu tragen. Und auch jetzt wirkte Catherine im Vergleich zu ihrer Schwippschwägerin in spe deutlich reservierter und ruhiger, fast ein wenig unsicher. Darauf angesprochen, ob es unter den Vieren auch mal zu Streit kommen würde, antwortete Prinz Harry ohne zu zögern, "oh ja!" und sagte, es gäbe schon ab und an "gesunde Meinungsverschiedenheiten." 

ls