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TV-Moderatorin Michelle Hunziker über ihre Zeit in einer Psycho-Sekte: "Sie sagten, ich würde sterben"

Michelle Hunziker hat ihre Erfahrungen in einer Sekte in der Autobiografie "Ein scheinbar perfektes Leben" verarbeitet
Michelle Hunziker: Die italienische Frohnatur in Person. Da kann man sich kaum vorstellen, dass das Leben der heute 40-Jährigen jahrelang von einer Sekte kontrolliert und bestimmt wurde. Doch genau das enthüllte die Moderatorin nun in der Talkshow "Verissimo". Im Jahr 2000 trat Michelle der Sekte "Krieger des Lichts" bei. Ein fataler Fehler für sie und ihren damaligen Ehemann Eros Ramazotti. Denn Hunziker verrät: Die Sekte war Schuld an dem "Ehe-Aus" mit dem heute 54-Jährigen. "Sie nutzten meine Schwäche aus, sie kontrollierten sogar meine Telefonanrufe", so Hunziker in dem Interview. Und weiter: "Sie sagten, dass mein Mann einen negativen Einfluss auf mich hatte, obwohl ich ihn sehr liebte." Im Jahr 2002 stellte Ramazotti sie vor die Wahl: Entweder er oder die Sekte. Hunziker entschied sich für die "Krieger des Lichts"…
Doch nicht nur privat hat die Sekte Michelles Leben auf den Kopf gestellt, auch finanziell habe sie ihr Schaden zugefügt. "An einem gewissen Punkt haben sie mich sogar überredet, ihnen all meine Anteile an einer Gesellschaft zu übergeben, die ich gegründet hatte", so Hunziker. Doch im Jahr 2006 schaffte die damals 29-Jährige den Absprung. Fünf Jahre später lernte sie ihren heutigen Ehemann Thomas Trussadi kennen, mit dem sie zwei gemeinsame Töchter hat. 
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Michelle Hunziker erzählt im neuen stern ausführlich, wie sie sich im Netz einer Psycho-Sekte verfing - und wie es ihr gelang, sich wieder herauszukämpfen.

Michelle Hunziker lebte mehr als fünf Jahre in einem Psycho-Kerker: Streng veganes Essen, Scheidung von ihrem Mann Eros Ramazzotti und Trennung von fast allen anderen Freunden, vier Jahre keinen Kontakt zu ihrer Mutter, keinen Sex, totale Kontrolle ihrer Finanzen. Es ist eine abenteuerliche und erschreckende Geschichte, die Michelle Hunziker, TV-Star und einst "Wetten, dass…?"-Assistentin von Thomas Gottschalk, in der neuen Ausgabe des stern erzählt. "So ist das bei einer Sekte, sie ziehen die Schlinge um dich immer enger. Und irgendwann haben sie dein Gehirn gewaschen", sagt Hunziker, die in Mailand Anfang 2000 in die Fänge der Sekte "Krieger des Lichts" geriet. 

Moment emotionaler Schwäche

Die Sekte, angeführt von der Prana-Therapeutin Giulia Berghella, habe sich in einem Moment emotionaler und psychischer Schwäche an Hunziker herangemacht. Sie litt damals unter Trennung ihrer Eltern und hatte "diese Fragen und Zweifel, die doch jeder mit Anfang 20 hat." 

Erst 2006 habe sie es selbst geschafft, sich zu befreien. "Sie haben mir gesagt, wenn ich ginge, würde ich sterben. Ich habe das geglaubt, ernsthaft. Aber es war mir zu dem Zeitpunkt egal, ich wollte Zeit mit meiner Tochter verbringen." 

Michelle Hunziker will warnen, nicht anklagen

Aber Hunziker, 41, die heute mit dem Trussardi-Erben Tommaso Trussardi verheiratet ist, will niemanden an den Pranger stellen, "weil es bei so etwas immer 50:50 ist. Ich war zur Hälfte selbst dafür verantwortlich, da hineingeraten zu sein", sagt sie im stern. "Wenn man einmal in diesem Sog war, versteht man ein bisschen mehr, wie das auch Anderen passieren kann. Ich will nicht anklagen, aber ich will warnen."

Wie Michelle Hunziker in diese Sekte geriet und wie sie sich wieder herauskämpfte, lesen Sie in der neuen Ausgabe des stern, der an diesem Donnerstag erscheint


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