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Verstorbener Comedian Traueranzeige für Mirco Nontschew: "Wird uns immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern"

Mirco Nontschew
Mirco Nontschew verstarb im Alter von 52 Jahren
© Britta Pedersen / Picture Alliance
Wenige Tage nach dem Tod von Comedian Mirco Nontschew haben Constantin Entertainment und Amazon Studios eine gemeinsame Traueranzeige veröffentlicht. 

Sein Tod erschütterte nicht nur die deutsche Comedy-Branche, sondern auch seine Fans. Vergangene Woche wurde Mirco Nontschew tot in seiner Wohnung in Berlin aufgefunden. Eine Obduktion soll Klarheit über die Todesursache geben, ein Fremdverschulden könne offenbar ausgeschlossen werden. 

Traueranzeige für Comedian Mirco Nontschew

Mit einer gemeinsamen Traueranzeige haben sich in der "Süddeutschen Zeitung" das Unternehmen Constantin Film sowie Amazon Studios von Nontschew verabschiedet. "Wir trauern um Mirco Nontschew. Wir haben einen großartigen Kollegen und wundervollen Menschen verloren. Einen begnadeten Komiker, der uns alle mit seinen vielen Talenten zum lachen brachte und begeisterte", heißt es darin. "Unser Mitgefühl ist bei Mircos Familie und Freunden. Wir werden ihn in unseren Herzen tragen und er wird uns dabei immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern", so die Anzeige.

Constantin Film produzierte jüngst zusammen mit Amazon Studios die Comedy-Sendung "LOL", in der Nontschew in der ersten Staffel mitgewirkt hatte. Die Dreharbeiten zu der Sendung hatten dem Comedian sehr zugesetzt, wie er selbst im Frühjahr auf einem Pressetermin zugegeben hatte. Er habe sich drei Tage lang übergeben müssen und sogar Infusionen bekommen, erzählte er damals. 

Todesursache weiterhin unklar

Zur Todesursache liegen weiterhin keine bestätigten Informationen vor. Die Ursache soll in einem Todesermittlungsverfahren geklärt werden, bestätigte eine Polizeisprecherin, dazu sei auch eine Obduktion angeordnet worden.

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Aus Polizeikreisen sei zu hören, dass es weder Hinweise auf ein Fremdverschulden noch auf Suizid gebe, meldet die "Bild am Sonntag". Nontschew habe demnach vor Kurzem eine Klinik besucht, über die Gründe für den Aufenthalt ist aber nichts bekannt.

Quellen: "Süddeutsche Zeitung" / "Bild am Sonntag"

ls

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