HOME

Schauspielerin betrunken am Steuer: Muriel Baumeister: Der Absturz eines deutschen Fernsehstars

In den Neunzigern wurde sie als neue Romy Schneider gehandelt, doch der ganz große Durchbruch blieb Muriel Baumeister verwehrt. Vorläufiger Tiefpunkt: Wegen Alkohol am Steuer wurde die 45-Jährige zu einer Geldstrafe verurteilt.

Muriel Baumeister

Muriel Baumeister stand bereits als Schülerin vor der Kamera. Als 15-Jährige drehte sie die ARD-Serie "Ein Haus in der Toscana", für die sie mit dem Fernsehpreis Telestar ausgezeichnet wurde. Anfang der Neunziger folgten Auftritte in den Krimireihen "Derrick" (Foto) und "Der Alte" sowie der Spielfilm "Schuld war nur der Bossa Nova". In der Komödie "Der Brocken" gab sie 1992 ihr Kinodebüt.

Seit fast 30 Jahren steht Schauspielerin Muriel Baumeister vor der Kamera: Bereits als Schülerin war die gebürtige Salzburgerin in der ARD-Serie "Ein Haus in der Toscana" zu sehen. Nach ihrem Abitur begann Baumeister zunächst ein Studium der Sozialpädagogik, das sie jedoch vorzeitig abbrach, um sich ganz auf die Schauspielerei zu konzentrieren. In den Neunzigern wurde sie als neue Romy Schneider und die Entdeckung des Fernsehens gefeiert. 1993 erhielt Muriel Baumeister die "Goldene Kamera" als beste Nachwuchsschauspielerin und drehte danach mit den ganz Großen des deutschen Films wie Götz George, Mario Adorf oder Barbara Rudnik.

Muriel Baumeister war auf Liebesschnulzen abonniert

In den Neunzigern und Nullerjahren war Muriel Baumeister aus dem Deutschen Fernsehen nicht wegzudenken: Ob "Traumschiff" oder "Landarzt", "Tatort" oder "Polizeiruf", Liebesschnulze oder Großstadtkrimi - die gebürtige Österreicherin spielte meistens mit. Auch in der Verfilmung eines Rosamunde-Pilcher-Romans wirkte Muriel Baumeister mit: 1994 spielte sie eine Hauptrolle in dem Streifen "Wilder Thymian". Herzschmerz und romantischer Kitsch vom Feinsten, doch für Muriel Baumeister auch eine Schublade: Viele Jahre war auf die niedliche, gutbürgerliche Tochter abonniert. Eine Rolle, die sie zunehmend unzufriedener machte.

Baumeister versuchte, sich ein neues Image zu verpassen. Sie wollte nicht mehr nur die hübsche Jung-Schauspielerin sein mit Kulleraugen, Stupsnase und Filmen die, alle ähnlich klingen wie "Die Frau, die einen Mörder liebte", "Der Mann, den sie nicht lieben durfte" oder "Ich liebe den Mann meiner Tochter". Ende der Neunziger färbte sie ihr Haar wasserstoffblond und wählte andere Rollen. An der Seite von Ben Becker gab Muriel Baumeister 1996 in dem Kinofilm "Alles nur Tarnung" eine Gangsterbraut mit Silberzahn, ein Jahr später übernahm sie in Til Schweigers Roadmovie "Knockin' on Heaven's Door" eine Nebenrolle.

Als 23-Jährige kämpfte Baumeister um ihr Leben

Parallel zu ihrer Karriere sorgte Muriel Baumeister immer wieder mit ihrem Privatleben für Schlagzeilen. Als 21-Jährige heiratete sie ihren Schauspiel-Kollegen Rainer Strecker. Aus der Ehe stammt ihr Sohn Linus, der 1993 geboren wurde. Nach fünf gemeinsamen Jahren ließen sich Baumeister und Strecker 1998 scheiden. In diese Zeit fiel auch eine schwere Erkrankung der Schauspielerin: Im Alter von 23 Jahren erlitt Baumeister eine lebensgefährlichen Gehirnentzündung. Wochenlang kämpften die Ärzte um ihr Leben.

Von 2003 bis 2006 war Baumeister mit ihrem Kollegen Pierre Besson liiert. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter. Doch nur ein halbes Jahr nach der Geburt zerbrach die Beziehung. Zunächst behauptete die Schauspielerin, sie habe sich neu verliebt. Erst ein Jahr nach dem Liebes-Aus offenbarte Baumeister der Zeitschrift "Bunte", dass Besson sie verlassen und die Trennung sie völlig aus der Bahn geworfen habe.

Muriel Baumeister hat drei Kinder von drei Männern

Ende Dezember 2014 wurde Muriel Baumeister zum dritten Mal Mutter. Der Vater ihrer Tochter Ava Pipina ist ihr Lebensgefährte, den sie im Jahr 2010 bei Dreharbeiten kennenlernte, aber aus der Öffentlichkeit heraushalten will.

In den vergangenen Jahren war Muriel Baumeister nur noch selten im Fernsehen zu sehen. 2015 spielte sie in der Sat.1-Serie "Frauenherzen" eine alleinerziehende Mutter, allerdings wurde die Reihe wegen schlechter Quoten wieder abgesetzt. 2016 übernahm sie eine Nebenrolle in der ZDF-Serie "Die Bergretter", in diesem Jahr wirkte sie in der österreichischen Krimiserie "SOKO Donau" mit. "Ich mache mir schon Sorgen. Die Zeiten, wo man mal 50 Angebote ablehnen konnte, sind längst vorbei", sagte Baumeister 2013 in einem Interview mit der "Welt am Sonntag".

Muriel Baumeister beklagt schlechte Bezahlung

Zugleich beklagte sie die schlechte Bezahlung vieler Schauspieler. "Nur ein paar sehr bekannte Namen kassieren die Top-Gagen, und alle anderen spüren das. Wer das Gegenteil behauptet, der lügt. Manche Kollegen meinen, das sei Nestbeschmutzung. Ich könnte natürlich so tun, als würde ich nichts von der Krise merken. Aber das bringt niemanden weiter; ich würde mir wünschen, dass mehr offen darüber sprechen. Alle denken, Schauspieler liegen pausenlos auf Mallorca am Strand. Dabei bekommen wir nicht einmal Arbeitslosengeld, sondern müssen Hartz IV beantragen."

Nach ihrer Verurteilung wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehr muss Baumeister nun 1.600 Euro Strafe zahlen und ihren Führerschein für neun Monate abgeben.

Muriel Baumeister im Videofragebogen: "Ich bin absolute Betreuungsgeld-Hasserin"
jum
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.