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Nach Unfalltod von Paul Walker: Witwe des Fahrers will Porsche verklagen

Nach dem tödlichen Autounfall von Paul Walker hat die Witwe des ebenfalls getöteten Fahrers Klage gegen Porsche eingereicht. Sie macht eine fehlerhafte Ausstattung für den Unfall verantwortlich.

Fünfeinhalb Monate nach dem Unfalltod von US-Schauspieler Paul Walker hat die Witwe des Fahrers Medienberichten zufolge Klage gegen den Autohersteller Porsche eingereicht. Demnach mache Kristine Rodas eine fehlerhafte Ausstattung für den Unfall verantwortlich. Der Wagen habe nicht über die nötigen Schutzeinbauten verfügt, um auch bei großer Geschwindigkeit sicher auf der Straße zu bleiben. Ihr Mann Roger Rodas und Paul Walker kamen bei dem Unfall Ende November 2013 ums Leben.

Der Carrera GT sei unter anderem wegen Defekten am Design und an Einzelteilen nicht sicher gewesen, zitierte der "Hollywood Reporter" aus der Anklageschrift. Auf welche Summe Rodas die nordamerikanische Porsche-Niederlassung verklagt, war zunächst unklar. Das Unternehmen habe sich noch nicht zu dem Vorgang geäußert, schreibt das Blatt auf seiner Homepage.

Dem Polizeibericht zufolge war der Unglückswagen bis zu 160 Stundenkilometer schnell gefahren. Damit war der Porsche doppelt so schnell unterwegs wie am Unfallort im kalifornischen Santa Clarita zugelassen. Die Ermittler konnten bei dem Sportwagen damals keine technischen Probleme finden.

jum/DPA / DPA
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