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Nadja Abd El Farrag: Naddels Geburtstagswünsche

Nadja Abd El Farrag, die Ex-Freundin von Dieter Bohlen, wird 40. Sie plant neue Projekte - "entweder im Sportbereich oder was Tiere angeht" - und träumt von einer eigenen Familie.

Nadja Abd El Farrag gibt nicht auf. "Vor oder nach dem Sommer kommt was Neues", verkündete sie jetzt in der WDR-Sendung "Domian", "entweder im Sportbereich oder was Tiere angeht". All die Flops und Peinlichkeiten, mit denen sie immer wieder Schlagzeilen gemacht hat, haben sie nicht kleingekriegt - im Gegenteil: Sie bilden erst die Prominenz, die sie seit Jahren ernährt. Zu ihrem 40. Geburtstag an diesem Samstag wünscht sich Farrag "eine schöne, wunderbare Familie, aber auch Karriere".

Für beides soll Tom Beser sorgen, angeblich seit zwei Jahren ihr Lebensgefährte und Manager. Doch kaum hatte sie die private Beziehung im Januar in "Bild" enthüllt und von Plänen für Hochzeit und Baby gesprochen, da wurde gleich gemunkelt, alles sei nur ein PR-Coup. Farrags Karriere begann und blieb im Schatten ihrer einstigen Rivalin Verona Feldbusch, die längst schon alles erreicht hat, was sich "Naddel" wünscht.

Als 24-jährige Apothekenhelferin hat Nadja Abd El Farrag den Modern-Talking-Star Dieter Bohlen 1989 kennen gelernt. Sie zog bald mit ihm zusammen und begleitete ihn später bei seiner Band Blue System als Background-Sängerin. Sie war bis zu den Schlagzeilen über Bohlens Blitzehe mit Verona Feldbusch im Mai 1996 kaum öffentlich bekannt. Mit Trennung und Versöhnung und neuer Trennung blieben Bohlen und seine Frauen im Gespräch.

Von Bohlen "wie ein Haustier behandelt"

Rückblickend sagte Farrag im WDR, in den fünf Jahren, die sie danach mit Bohlen zusammenlebte, habe er sie "wie ein Haustier behandelt". 2001 sei sie zum fünften und letzten Mal bei ihm ausgezogen, nachdem sie hinter seine Liaison mit Estefania Küster gekommen war. Sie habe schließlich erkannt, dass sie ihn doch nicht ändern könne, erklärte die 39-Jährige. "Er ging 50 bis 60 Mal fremd, ich habe nur einmal fremd geküsst."

Da es sie störte, dass sie Bohlen "immer um Geld fragen" musste, nutzte sie Angebote. Im Sommer 1999 prahlte sie im "Focus": "Zwei Mal innerhalb eines halben Jahres im 'Playboy' zu sein, hat vor mir noch keine geschafft." Ihre TV-Premiere als Moderatorin des Sex-Magazins "Peep", das Feldbusch zum Karrierestart verholfen hatte, geriet im September 1999 allerdings zum Desaster. Für einen als Satire gedachten Beitrag mit Bundeskanzler Gerhard Schröder musste sie sich entschuldigen.

Und nach nicht abreißendem Spott über ihre laienhafte Moderation hatte es sich im Juni 2000 wieder für sie "ausgepeept". "Naddel" aber sagte: "Ich habe Blut geleckt und will nicht nur zu Hause Däumchen drehen."

"Jedenfalls lande ich nicht in der Gosse"

2001, im Jahr der "Luder", war sie mit Auftritten bei einschlägigen Anlässen gut gebucht. Für Top-Schlagzeilen sorgte dann ihre Liaison mit Schlagerproduzent Ralph Siegel. Doch alles kippte ins Negative: dass sie mit ihm per SMS Schluss machte, dass sie bei einer Sat1-Sendung ihren Busen wiegen ließ oder ein Bauchtanz-Video produzierte. Auch dass sie die Schuld für all ihre Peinlichkeiten ihrem damaligen Manager Graf Gerd Bernadotte zuwies, trug ihr weiter hämische öffentliche Kommentare ein. Trotzdem ist sie weiter im Geschäft: Zuletzt wurde sie für das RTL-Dschungelcamp gebucht und gewann "Dschungelkönigin" Desiree Nick zur Busenfreundin. „Jedenfalls lande ich nicht in der Gosse, wie Dieter es mir prophezeit hat“, sagte Farrag einmal. „Eher würde ich mich an die Kasse eines Supermarkts setzen.“

Inge Treichel/AP / AP
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