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Tödlicher Schuss bei Dreharbeiten Neue Details zum Unfallhergang: Alec Baldwin spricht über Tod von Halyna Hutchins


Alec Baldwin hat sich erstmals zum tragischen Unfalltod von Kamerafrau Halyna Hutchins zu Wort gemeldet. In einer bewegenden Twitter-Nachricht bietet er ihrem Ehemann Hilfe an. Laut des Notrufs geschah das Unglück bei einer Probe. 

Nach dem tragischen Schussunfall auf dem Set des Westerns "Rust", bei der Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich und Regisseur Joel Souza leicht verletzt worden war, ist laut des US-Portals TMZ.com der Notruf veröffentlicht worden. Dabei sei die Anruferin, eine Script Supervisorin, gefragt worden, ob es sich bei der abgefeuerten Kugel um ein echtes Geschoss gehandelt habe, was die Frau jedoch nicht beantworten konnte. In dem Mitschnitt wird zudem erwähnt, dass sich der Unfall bei einer Probe ereignet habe.

Alec Baldwin unter Schock

Schauspieler Alec Baldwin, der den Unglücksschuss abgefeuert hatte, hat sich auf Twitter zu dem Vorfall geäußert:  "Es gibt keine Worte, um meinen Schock zu beschreiben", schreibt er am Freitagnachmittag. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren nur in der Waffe nur Platzpatronen geladen, sie explodierte aus noch ungeklärter Ursache. Teile trafen sie tödlich. Unbestätigten Berichten zufolge, sei die Filmpistole jedoch mit einer echten Patrone geladen gewesen. 

Der Unfall habe das Leben von Halyna Hutchins, einer Ehefrau, Mutter und tief bewunderten Kollegin, genommen, schreibt der 63-Jährige. "Ich kooperiere vollständig mit der Polizei um zu klären, wie dieser tragische Zwischenfall passieren konnte", verspricht Baldwin. Außerdem stehe er in Kontakt mit Hutchins Ehemann. "Ich biete ihm und ihrer Familie meiner Hilfe an. Mein Herz ist gebrochen für ihren Ehemann, ihren Sohn und alle die Halyna kannten und liebten."

Der Fall wird derzeit von der Polizei untersucht. Ob die Pistole wirklich nur mit einer Platzpatrone geladen war oder ob versehentlich echte Munition verwendet wurde, ist Bestandteil der Ermittlungen. Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass Baldwin den Abzug der Waffe gedrückt habe. Auch der Regisseur Joel Souza wurde bei dem darauf folgenden Unfall verletzt. Er befindet sich im Krankenhaus. Nähere Erkenntnisse zu seinem Gesundheitszustand gibt es derzeit nicht.

Schwester von Brandon Lee kritisiert Sicherheitsmaßnahmen

Tödliche Unfälle mit Schusswaffen bei Dreharbeiten kommen häufiger vor als gedacht. Grund dafür ist, dass meist echte Waffen verwendet werden, die lediglich umgebaut sind. Zu dem wohl bislang bekanntesten Unfall dieser Art kam es 1993 bei den Dreharbeiten zu "The Crow". Brandon Lee, der Sohn von Schauspieler Bruce Lee, wurde tödlich durch eine Waffe verletzt, weil sich im Lauf unbemerkt die Reste einer echten Patrone befanden.

Seine Schwester, Shannon Lee, hat sich inzwischen ebenfalls zu dem tragischen Unfalltod von Hutchins geäußert und den Angehörigen ihr Beileid ausgesprochen. Außerdem übt sie Kritik an den Sicherheitsmaßnahmen bei Dreharbeiten. Sie fordert: "Niemand sollte jemals durch eine Waffe zu Tode kommen, die an einem Filmset abgefeuert wird."

mai

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