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Nicole Richie: Was im Leben wirklich zählt

Nicole Richie hat ihre Lebenskrisen gemeistert. Durch die Schwangerschaft fand sie das große Glück. Von dem erzählt sie gern - möchte nun aber auch anderen helfen. Gemeinsam mit ihrem Verlobten Joel Madden gründete sie die Richie Madden Children's Foundation, die jungen Müttern in Not hilft.

Von Gerhild Stoltenberg

Sobald ein Baby on das Leben eines Paares tritt, ändert sich alles radikal. Aber im Fall von Nicole Richie hat der Nachwuchs bereits vor seiner Ankunft eine Menge bewirkt. Aus der Party-Prinzessin ist ein neuer Mensch geworden. Nicht nur, dass sie gerade die Charity-Organisation Richie Madden Children's Foundation ins Leben rief, um Müttern in Not zu helfen - ihr ganzes Leben hat sich gewandelt. Das verriet die 26-Jährige kürzlich heiter und gelöst in der US-Sendung "Access Hollywood". Sie erzählte, dass sie von der Schwangerschaft selbst so überrascht gewesen sei, dass sie fünf Tests machen musste, bevor sie es glauben konnte. Dann habe sie den Vater des Kindes angerufen, Good-Charlotte-Sänger Joel Madden, 28. Vollkommen aus dem Häuschen sei er gewesen.

Noch vor ein paar Monaten hätte sich niemand vorstellen können, dass die krisengeschüttelte Realityshow-Darstellerin heute eine so glückliche Bald-Mami sein würde, die nun auch anderen hilft. Sie selbst hatte nach Drogenproblemen und Entzug wegen Alkohol am Steuer vor Gericht gestanden - und war zu einem Schatten ihrer selbst abgemagert. Die Sorgen von damals sind heute vergessen. Auch Adoptivvater Lionel, 58, lässt die Entwicklung seiner Ältesten sicher aufatmen. Er sei ganz aufgeregt, so Nicole. Nur suche er dringend nach einer Alternativbezeichnung zu "Großvater", die könne er nicht ausstehen.

Aber nicht nur das Verhältnis zu den Adoptiveltern hat sich mit der bevorstehenden Geburt verändert. Durch die Schwangerschaft habe sie gemerkt, dass sie auch die Beziehung zu ihren leiblichen Eltern, dem Musiker Peter Escovedo und einer ehemaligen, nicht näher bekannten Mitarbeiterin Lionels, erneuern und reparieren muss. "Natürlich will man alle Wunden heilen lassen, bevor man selbst Mutter wird." Die Probleme mit ihren Eltern sollen jetzt Vergangenheit sein, damit sie sich auf ihre neue Rolle konzentrieren kann.

Obwohl sie vor Neugierde fast platzt, will sich Nicole überraschen lassen: Sie weiß noch nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Auch über einen Namen konnte sie sich bislang mit Joel nicht einigen. "Ich werde einen Tag im Krankenhaus bleiben. Da habe ich ja Zeit, einen auszuknobeln," hat sie beschlossen. Und auf die Frage, wann sie denn heiraten werde, hat die Schwangere auch eine entwaffnende Antwort: "Es ist so viel passiert in diesem Jahr. Lasst mich einfach ein bisschen ausruhen. Ich sollte mir noch etwas aufheben für später, wenn ich älter bin. Es kann nicht alles in einem Jahr passieren."

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