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Norwegen Schulen verlegen Prüfungen für Bieber-Konzert


Sechs norwegische Schulen wollen für ein Konzert von Teenie-Idol Justin Bieber ihre Prüfungen verlegen. Die Schüler sind begeistert. Doch einige Spielverderber könnten den Konzertspaß noch kippen.

Das nennt man rücksichtsvoll: Sechs norwegische Schulen wollen für ein weit entferntes Konzert von Teenie-Idol Justin Bieber Prüfungen verlegen. Der Rektor einer der "Ungdomsskoler" ("Jugendschulen") in Ålesund, Roar Aasen, erklärte den ungewöhnlichen Schritt in der Zeitung "Aftenposten" am Donnerstag damit, dass "an die 100 Mädchen" schulfrei für die Halbjahresprüfungen beantragt hätten. Begründung: Sie müssten "unbedingt" zu einem der drei Konzerte mit dem 19-jährigen Kanadier Mitte April in das 550 Kilometer entfernte Oslo.

Bieber selbst teilte per Twitter mit, dass er die Rücksicht norwegischer Pädagogen auf seine jugendlichen und fast ausschließlich weiblichen Fans toll findet: "love this". Die für die Schulen verantwortlichen Politiker in Ålesund teilen diese Begeisterung nicht. Sie setzten die Verlegung der Prüfungen auf die Tagesordnung des Stadtrates. Die "Jugendschulen" besuchen in Norwegen alle Schüler von der 8. bis zu 10. Klasse.

Auf seiner Tour macht der Jungstar derzeit Halt in Deutschland, hat sich bei seiner Einreise aber Probleme mit dem Münchner Zoll eingehandelt. Die Beamten hatten Biebers 14 Wochen altes Kapuzineräffchen am Donnerstag am Flughafen beschlagnahmt, weil die erforderlichen Einreisedokumente für das Tier fehlten. Knapp vier Wochen hat Bieber nun Zeit, die Unterlagen nachzureichen. Dann bekäme er seinen Affen zurück - ansonsten soll das Tier in einen Zoo kommen.

jwi/DPA/AFP DPA

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