VG-Wort Pixel

Pat Quinn Er "kämpfte tapfer gegen ALS und inspirierte alle um ihn herum": Gründer der "Ice-Bucket-Challenge" gestorben

Pat Quinn bei einem Auftritt in New York.
Pat Quinn bei einem Auftritt in New York.
© Debby Wong/Shutterstock.com
"ALS Ice Bucket Challenge"-Mitgründer Pat Quinn ist mit nur 37 Jahren gestorben. 2013 wurde bei ihm die Krankheit diagnostiziert.

Pat Quinn, einer der Mitbegründer der "ALS Ice Bucket Challenge", ist am Sonntag im Alter von 37 Jahren gestorben. Das gab die "ALS Association" bekannt. In dem Statement heißt es: "Pat kämpfte tapfer gegen ALS und inspirierte alle um ihn herum. Diejenigen von uns, die ihn kannten, sind am Boden zerstört, aber dankbar für alles, was er getan hat, um den Kampf gegen ALS voranzutreiben."

Die "Ice Bucket Challenge" wurde 2014 zu einem Internetphänomen. Mehr als 17 Millionen Menschen nahmen laut CNN daran teil, indem sie sich Eiswasser aus Kübeln über den Kopf kippten, um auf die Krankheit ALS aufmerksam zu machen. Mehr als 200 Millionen US-Dollar wurden dadurch weltweit an die ALS Association gespendet. Die Organisation erklärte damals, dies sei "wahrscheinlich die größte Spende abseits einer Katastrophe oder eines Notfalls".

2013 erhielt Pat Quinn ALS-Diagnose

Quinn, der in Yonkers, New York, lebte, war 30 Jahre alt, als bei ihm im März 2013 ALS diagnostiziert wurde. Laut der ALS Association hat er nach seiner Diagnose eine Gruppe von Unterstützern, "Quinn for the Win", gegründet, um Mittel für den Kampf gegen ALS zu sammeln und auf die Krankheit aufmerksam zu machen.

Im Dezember 2019 war bereits Pete Frates mit 34 Jahren gestorben, auch er machte die "Ice Bucket Challenge" berühmt. Der ehemalige US-College-Baseballspieler war einer der ersten überhaupt, der 2014 auf die später virale "ALS Ice Bucket Challenge" reagierte und für Reichweite sorgte. Der Sportler war 2012 erkrankt.

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) führt zu zerstörten Nerven und fortschreitender Muskellähmung. Die Betroffenen können sich im Verlauf der Erkrankung nicht mehr bewegen und haben darüber hinaus Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen. Das Bewusstsein und der Intellekt bleiben aber in der Regel intakt.

SpotOnNews

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker