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Royal "Strafe der Natur für schlechtes Benehmen": Prinz Harry erstaunt mit Aussage über Corona

Sehen Sie im Video: Prinz Harry hält Corona für eine Art Warnung der Natur.




Prinz Harry hat sich für stärkere Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ausgesprochen. Die Corona-Pandemie mache auf ihn fast den Eindruck einer Ermahnung, sagte der Herzog von Sussex in einem Interview mit einer Streaming-Plattform für Klimadokumentationen. "Es ist fast so als habe uns Mutter Natur persönlich auf unser Zimmer geschickt, weil wir unanständig waren, und damit wir darüber nachdenken können, was wir angerichtet haben." Seit dem Rückzug aus ihren öffentlichen Rollen als Mitglieder der königlichen Familie haben sich Harry und Meghan bereits des Öfteren zu Themen wie Umwelt oder Ethnien geäußert. Im vergangenen Frühling waren sie nach Kalifornien gezogen.
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Mit dieser Aussage sorgte Prinz Harry für Verwunderung: Der Ehemann von Meghan Markle stellte das Coronavirus als eine Strafe der Natur in Zeiten des Klimawandels dar. Dafür erntete der Prinz Widerspruch.

Prinz Harry und seiner Frau Meghan Markle liegen Klimaschutz und der Kampf gegen die Erderwärmung schon lange am Herzen. Mehrfach haben sie sich zu diesen Themen geäußert. Nun hat sich der Enkel von Königin Elisabeth II. erneut zu Wort gemeldet - und für Verwirrung gesorgt. Denn der 36-Jährige bezeichnete die Corona-Pandemie indirekt als Strafe für die Menschheit.

Prinz Harry über Corona

"Jemand hat mir zu Beginn der Pandemie gesagt, es ist fast so, als hätte uns Mutter Natur für unser schlechtes Benehmen auf unsere Zimmer geschickt, damit wir in Ruhe darüber nachdenken, was wir getan haben", sagte er in im Gespräch mit Ellen Windemuth, der Vorstandsvorsitzenden von WaterBear Network, einer auf Umweltschutz-Filme spezialisierten Streaming-Plattform. Corona habe ihn daran erinnert, wie sehr die Menschen über die Natur miteinander verbunden seien. "Wir nehmen so viel von ihr und wir geben so wenig zurück", so Prinz Harry.

Viele Nutzer reagierten in den sozialen Medien mit Erstaunen auf die Aussagen des Prinzen. "Was hat Mutter Natur mit der Pandemie zu tun?", fragte ein Nutzer. "Früher dachte man das auch bei einem Gewitter", kommentierte ein anderer Nutzer die Erklärung, das schlechte Benehmen der Menschen sei verantwortlich. "Der Vater lehnt alles Eckige ab, der Sohn hört die Stimme der Natur, die zu ihm spricht und die er uns dankenswerterweise übersetzt", schrieb ein weiterer Nutzer.

Auch sonst ist das Engagement des royalen Ehepaars nicht unumstritten. Kritiker werfen den beiden Doppelmoral in Klimafragen vor. Im August 2019 unternahm das Paar beispielsweise vier Flugreisen in elf Tagen. Was den Prinzen nicht daran hinderte, beim Google Campus im gleichen Jahr - zu dem er ebenfalls mit dem Flieger angereist war - in einem Vortrag an die Verantwortung des Einzelnen zur Rettung der Umwelt zu appellieren.

Verwendete Quelle: Reuters

che

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