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Ehemann von Königin Margrethe II: Prinz Henrik von Dänemark leidet an Demenz

Traurige Nachricht aus dem dänischen Königshaus: Prinz Henrik, der Ehemann der dänischen Königin Margrethe II., leidet an Demenz. Das Ausmaß seiner "kognitiven Ausfälle" sei größer als erwartet.

Königin Margrethe II und ihr Ehemann Prinz Henrik feierten am 2. Juni dieses Jahres im Palast Fredensborg bei Kopenhagen ihren 40. Hochzeitstag.

Königin Margrethe II und ihr Ehemann Prinz Henrik feierten am 2. Juni dieses Jahres im Palast Fredensborg bei Kopenhagen ihren 40. Hochzeitstag.

Der Ehemann der dänischen Königin Margrethe II., Prinz Henrik, leidet an . Die Diagnose sei im Spätsommer von einem Spezialistenteam des Reichshospitals gestellt worden, teilte das Königshaus am Mittwoch mit. Das Ausmaß seiner "kognitiven Ausfälle" sei größer als erwartet, hieß es weiter. Sie könnten "Verhalten, Urteilskraft und Gefühlsleben" des 83-Jährigen verändern und somit auch seine Beziehung mit der Außenwelt beeinflussen.

Laut dem wird der 83-jährige Prinz, der sich bereits Anfang 2016 in den Ruhestand zurückgezogen hatte, seine Aktivitäten weiter einschränken. Auch alle Schirmherrschaften und Ehrenmitgliedschaften kämen auf den Prüfstand.

Prinz Henrik will nach seinem Tod nicht neben seiner Frau bestattet werden

Anfang August hatte Prinz Henrik für Schlagzeilen gesorgt, als bekannt wurde, dass er nach seinem Tod nicht neben seiner Frau in der königlichen Gruft des Doms von Roskilde bestattet werden will. In einem Zeitungsinterview erklärte er, er sei im Leben nie mit seiner Frau gleichgestellt gewesen und wolle dies deshalb auch nicht nach dem Tod. Nach Angaben des Königshauses hatte seine Frau kein Problem mit dem Wunsch des Prinzen.

Der aus einer französischen Adelsfamilie stammende Prinz hatte stets damit gehadert, dass er nach der Thronbesteigung seiner Frau 1972 gerne König geworden wäre. Dass er aus diesen Ambitionen keinen Hehl machte, sorgte nicht unbedingt dafür, seine Beliebtheit in der Bevölkerung zu steigern. Ob seine Bemerkungen zu seinen Bestattungswünschen bereits von seiner Demenzerkrankung beeinflusst waren, blieb zunächst offen.


che/AFP

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