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Prinz William Royal wird Rettungshubschrauber-Pilot


Im September beginnt der britische Thronfolger Prinz William eine Ausbildung zum zivilen Rettungspilot. Notfälle vom Herzinfarkt bis zum Verkehrsunfall gehören dann zu seinem Einsatzspektrum.

Der britische Prinz William hat offenbar keine Lust auf ein Dasein als Vollzeit-Royal: Im September beginnt der 32-Jährige eine fünfmonatige Ausbildung zum zivilen Rettungshubschrauber-Piloten. Anschließend werde William, der bereits beim Militär seinen Hubschrauber-Pilotenschein machte, Einsätze für die gemeinnützige East Anglian Air Ambulance (EAAA) fliegen, teilte der Kensington-Palast am Donnerstag mit. Zum Einsatzspektrum der EAAA zählen Notfälle vom Herzinfarkt bis zum schweren Verkehrsunfall.

Der Prinz warte schon ganz "ungeduldig" auf den neuen Lebensabschnitt, teilte ein Palastsprecher mit. William hatte im vergangenen Jahr nach siebeneinhalb Jahren das Militär verlassen, wo er zuletzt drei Jahre als Rettungshubschrauber-Pilot bei der Royal Air Force eingesetzt war. In dieser Zeit sei der Prinz mehr als 150 Such- und Rettungseinsätze geflogen, betonte der Palastsprecher.

50.000 Jahresgehalt

Williams künftiges Jahresgehalt, laut britischen Medienberichten umgerechnet etwa 50.000 Euro, solle komplett der spendenfinanzierten EAAA überlassen werden. Der medizinische Chef der Rettungsorganisation, Alastair Wilson, begrüßte Williams Entschluss begeistert: "Es ist ganz großartig, dass er mit uns fliegen will." Als Teil des Rettungsteams werde William viel mit schwer verletzten Patienten zu tun haben, "aber ich bin sicher, dass er gut damit zurechtkommen wird".

Es wird erwartet, dass Prinz William, seine Frau Catherine und Söhnchen Prinz George ihre Zeit künftig abwechselnd im Londoner Kensington-Palast und in ihrem Landhaus auf dem Anwesen Sandringham im ostenglischen Norfolk verbringen werden. Williams Einsatzgebiet wird in der Region um Cambridge in Ostengland liegen.

ivi/AFP AFP

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