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Protest gegen Homophobie: Tilda Swinton schickt "Liebesgrüße aus Moskau"

Protest gegen Russlands Umgang mit Homosexuellen: Mitten vor der Basilius-Kathedrale am Kreml hat Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton eine Regenbogenflagge entrollt.

Mutige Aktion von Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton. Die 52-Jährige hat trotz drohender Strafen direkt am russischen Machtzentrum gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben protestiert. Die britische Schauspielerin ("Die Chroniken von Narnia") hielt vor der berühmten Basilius-Kathedrale am Kreml eine Regenbogenfahne hoch, das Symbol der Homosexuellenbewegung.

"In Solidarität. Liebesgrüße aus Moskau", schrieb Swintons Manager Christian Hodell bei Twitter zu einem Foto der Aktion auf dem Roten Platz. "Wir haben dem nichts hinzuzufügen", teilte die Agentur Hamilton Hodell am Freitag mit.

Kremlchef Wladimir Putin hatte erst vor kurzem ein international kritisiertes Gesetz in Kraft gesetzt, das für "Homosexuellen-Propaganda" in Anwesenheit von Minderjährigen hohe Geldstrafen vorsieht. Zuletzt hatten immer wieder Superstars wie US-Sängerin Madonna in Russland gegen das Gesetz protestiert.

DPA / DPA