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Prozess: Rod Stewart von US-Casino verklagt

Ein US-Casino aus Las Vegas hat den britischen Rockstar Rod Stewart wegen eines abgesagten Konzertauftritts verklagt. Der Künstler zieht es vor, zu singen statt zu zahlen.

Ein Streit um einen abgesagten Konzertauftritt kommt den britischen Rockstar Rod Stewart teuer zu stehen. Nach dem Urteil einer Jury in Las Vegas (US-Staat Nevada) muss Stewart einem Casino zwei Millionen Dollar (1,6 Millionen Euro) zuzüglich Zinsen zahlen, berichten US-Medien. Der Rockstar will nach Angaben seines Anwalts in Berufung gehen. Der Sänger war bei der Urteilsverlesung nicht anwesend, hatte aber in dem Verfahren zuvor selbst ausgesagt.

Das Rio-Hotel-Casino, wo Stewart am 30. Dezember 2000 ein Konzert geben sollte, das er aber aus Gesundheitsgründen absagte, hatte den Rocker wegen Vertragsbruch auf Rückzahlung seines Vorschusses in Höhe von 2 Millionen Dollar verklagt.

Bereit, das Konzert nachzuholen

Stewart argumentierte vor Gericht, dass er sich damals noch von einer Schilddrüsenoperation erholte und nicht singen konnte. Jetzt sei er bereit das abgesagte Konzert nachzuholen. Nun würde sich aber das Casino quer stellen und stattdessen die Gage zurückfordern, beschwerte sich der Musiker.

DPA / DPA
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