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Königin Elizabeth II. Corgis Muick und Sandy: Ihre Tiere waren im Zimmer, als die Queen starb

Corgis der Queen
Die Corgis Muick und Sandy bei der Trauerzeremonie für Queen Elizabeth II. auf Schloss Windsor
© Justin Setterfield / Getty Images
Zeit ihres Lebens hatte Queen Elizabeth II. eine besondere Beziehung zu ihren Hunden. Zwei ihrer Corgis waren ganz in ihrer Nähe, als die Monarchin auf Schloss Balmoral starb.

Über Jahrzehnte waren sie treue Begleiter und bis zum Schluss an ihrer Seite: Dass die verstorbene Queen Elizabeth II. eine besondere Beziehung zu ihren Corgis pflegte, ist hinlänglich bekannt. Zum Ende ihres Lebens besaß die Monarchin noch zwei der geliebten Vierbeiner, Muick und Sandy. Beide waren mit im Zimmer, als die Königin am 8. September im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Schloss Balmoral gestorben ist. Das berichtet die britischen Zeitung "Daily Mail" und beruft sich auf Quellen aus dem Palast.

Die Tiere waren Tage später bei der offiziellen Trauerzeremonie auf Schloss Windsor zu sehen, als sie von zwei Angestellten an der Leine geführt wurden und verfolgten, wie der Leichenwagen mit dem Sarg der Queen eintraf. Muick und Sandy leben nach dem Tod der Queen nun bei Prinz Andrew und dessen Ex-Frau Sarah Ferguson. Obwohl die beiden seit 1996 offiziell geschieden sind, bewohnen sie weiterhin gemeinsam die Royal Lodge in Windsor.

Prinz Andrew hatte der Queen im März 2021 zwei Corgis geschenkt, Muick und Fergus. Sie sollten die Monarchin ein wenig von ihren Sorgen um ihren Ehemann Prinz Philip ablenken, der damals im Krankenhaus behandelt werden musste. Nur einen Monat später, im April 2021, starb der Herzog von Edinburgh im Alter von 99 Jahren. Wenige Wochen danach verlor die Queen auch einen ihrer Corgis, Fergus, der an einem Herzfehler litt. Die Königin soll über den Tod des Hundes am Boden zerstört gewesen sein. Deshalb schenkten Prinz Andrew und seine Tochter Prinzessin Beatrice ihr als Ersatz dann den Corgi Sandy. 

Die Queen und ihre Liebe zu den Corgis

Die Liebe der Queen zu den kurzbeinigen Vierbeinern begann bereits in den Dreißigerjahren. Ihr Vater König Georg VI. besaß zwei Corgis namens Dookie und Jane, die Elizabeth II. und ihrer Schwester Prinzessin Margaret als Spielgefährten dienten. Als 18-Jährige bekam die Queen ihren ersten eigenen Hund, Susan.

Das fuchsrote Tier wich in den folgenden Jahren nicht von ihrer Seite und wurde zur Urmutter der königlichen Corgizucht. 1971 wurde der Königin die Erfindung des Dorgi zugeschrieben, nachdem ihr Corgi Tiny mit dem Dackel Pipkin ihrer Schwester Prinzessin Margaret gekreuzt worden war.

Im Laufe ihrer 70-jährigen Regentschaft besaß die Queen rund 30 Hunde. Bereits 2015 hatte sie die Zucht offiziell eingestellt und wollte eigentlich keine neuen Tiere mehr aufnehmen, um im Falle ihres Ablebens keine allein zurückzulassen. Die Corgis Muick und Sandy akzeptierte sie nur unter der Bedingung, dass sich Prinz Andrew nach ihrem Tod um die beiden kümmern werde.

Quelle: "Daily Mail"

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