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ROYALS: Dianas Butler attackiert Familie Spencer

Dianas ehemaliger Butler Paul Burrell packt aus. Erstmals spricht er offen von Dianas Beziehung zu ihrer Familie und lässt dabei kein gutes Haar an ihrem Bruder: Charles Spencer ist ein »Heuchler«.

Paul Burrell (44), der ehemalige Butler von Prinzessin Diana, hat am Donnerstag mit der Spencer-Familie »abgerechnet«. In seinen Exklusiv-Enthüllungen im »Daily Mirror« warf er der Mutter und dem Bruder Dianas vor: »Die Spencers fanden Diana zu Lebzeiten inakzeptabel. Aber nach ihrem Tod fanden sie sie sehr akzeptabel - für 10,50 Pfund pro Ticket.« So viel kostet eine Eintrittskarte zum Spencer-Gut Althorp, wo Diana begraben liegt. Burrell hatte sich bisher damit gebrüstet, diskret zu sein und nichts über seine frühere Arbeitgeberin auszuplaudern.

Heftiger Streit zwischen Diana und ihrer Mutter

Nun berichtete er über einen heftigen Streit, den Diana einige Monate vor ihrem Tod mit ihrer Mutter gehabt habe. Dabei habe Frances Shand Kydd (66) ihre Tochter in einem Telefongespräch mit den schlimmsten Schimpfwörtern bedacht. Er habe dies mithören können, weil ihm Diana den Hörer ans Ohr gehalten habe. Anschließend sei sie in Tränen ausgebrochen und habe geschworen: »Ich werde nie mehr ein Wort mit meiner Mutter reden.« Diese Worte seien »prophetisch« gewesen, denn bis zu Dianas Unfalltod im August 1997 hätten sich die beiden in der Tat nicht mehr gesprochen. »Das ist etwas, womit ihre Mutter nun für den Rest ihres Lebens fertig werden muss«, sagte Burrell.

Dianas Bruder ein »Heuchler«

Die Rede, die Dianas Bruder Charles Spencer bei ihrer Trauerfeier in der Westminster-Abtei hielt, drehte Burrell nach eigenem Bekunden »den Magen um«. Er habe gedacht: »Bin ich der einzige hier, der denkt, dass das ein Heuchler ist?« Auch mit dem Grafen habe sich Diana immer sehr schlecht verstanden. Ein Sprecher von Charles Spencer lehnte einen Kommentar dazu am Donnerstag ab: Es sei würdevoller zu schweigen, meinte er.

Dementi aus dem Buckingham-Palace

Der Buckingham-Palast ließ unterdessen inoffiziell Burrells Äußerungen vom Vortag dementieren. Demnach hatte Königin Elizabeth II. (76) ihn im Herbst 1997 gewarnt, dass »dunkle Kräfte« am Werk seien, vor denen auch er auf der Hut sein müsse. Ein Mitglied des Hofes sagte dazu im »Daily Telegraph«: »So würde sie sich einfach nicht ausdrücken, das liegt ihr nicht.« Burrell war in der vergangenen Woche vom Vorwurf freigesprochen worden, persönliche Andenken aus dem Besitz von Prinzessin Diana gestohlen zu haben.

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