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"Britain's Got Talent": Was machen Prinz Harry und Meghan Markle beim britischen "Supertalent"?

Viele Zuschauer stutzten am Sonntagabend: Saßen da wirklich Prinz Harry und Meghan Markle beim Finale von "Britain's Got Talent"? Die Verwirrung klärte sich schnell auf.

Meghan und Harry bei "Britain's Got Talent"

Sitzen da Meghan und Harry bei "Britain's Got Talent"?

Die Casting-Show "Britain's Got Talent" ist das britische Pendant zur RTL-Show "Das " mit Dieter Bohlen in der Jury. Ein Format, über das man hierzulande gerne die Nase rümpft und dem das Etikett "Unterschichtenfernsehen" anheftet.

Die Akzeptanz des britischen Ablegers ist ungleich höher, hier läuft die Sendung seit nunmehr 11 Jahren erfolgreich beim Privatsender ITV. Dennoch staunten viele Zuschauer nicht schlecht, als sie am Sonntag beim Finale der Talentshow zwei vertraute Gesichter im Publikum zu erkennen glaubten: Saßen da wirklich Prinz Harry und seine frisch angetraute Ehefrau im Publikum?


Bei näherem Hinsehen wurde jedoch schnell klar, dass die Ähnlichkeit mit  Harry und Meghan nicht übermäßig groß ist. Tatsächlich handelte es sich bei dem vermeintlichen royalen Paar um eine Werbeaktion von "Madame Tussauds". Das legendäre Londoner Wachsfigurenkabinett wollte damit auf seine neuen "Live-Masken" hinweisen, die bald in der britischen Hauptstadt zu sehen sein sollen. Zwei Statisten hatten sich in Schale geschmissen und die aufwendig angefertigten Masken übergestülpt.

Der Moderator begrüßte Prinz Harry und Meghan Markle

Nicht wenige Zuschauer fielen zunächst auf die Täuschung herein - zumal Moderator Dec Donnelly den Spaß mitmachte und die blaublütigen Gäste extra begrüßte: "Guten Abend, Eure Hoheit, wir hoffen, Ihnen gefällt die Show", sagte er.

Mit den sogenannten "Live-Masken" möchte "Madam Tussauds" seinen Gästen ein ganz besonderes Erlebnis ermöglichen: Besucher können auf diese Weise mit den Royals interagieren. Ihnen die Hände schütteln und Selfies machen - so als hätten sie die echten Windsors vor sich.

Die Werbeaktion kam jedoch nicht bei allen Zuschauern gut an. Viele beschwerten sich, dass die Masken den echten Vorbildern nicht genügend ähnelten. So klagte eine Userin, sehe aus wie Ed Sheeran, während eine andere Userin Meghan Markle für Kim Kardashian hielt.

Womöglich gilt jedoch auch hier der Grundsatz aller PR-Leute: Schlechte Publicity ist besser als gar keine Publicity.


che