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Ehemann der Queen: Schock nach Prinz Philips Autounfall – 97-Jähriger saß selbst am Steuer

Prinz Philip wird nach seinem Autounfall am Donnerstag von den Ärzten genau überwacht. Verspätete Symptome sind offenbar möglich.

Nach seinem Autounfall geht es Prinz Philip, dem 97-jährigen Ehemann von Queen Elizabeth II., offenbar den Umständen entsprechend gut. Dennoch wird er in den kommenden Tagen engmaschig von Ärzten überwacht. Denn diese sind in Sorge, es könnten verspätete Symptome auftreten. Wie der "Mirror" berichtet, sollen sie vor allem innere Blutungen fürchten.

Prinz Philip hatte einen Autounfall

"Sie müssen ihn über Nacht im Auge behalten, da das Risiko in den nächsten 24 bis 48 Stunden besteht", wird Dr. Nick Scriven, Präsident der "Gesellschaft für akute Medizin", zitiert. "Dies ist kein unbedeutendes Ereignis für einen 97-Jährigen."

Wie der Buckingham Palast am Donnerstag mitteilte, war Prinz Philip am Nachmittag in der Nähe des königlichen Landsitzes Sandringham in der Grafschaft Norfolk in einen Autounfall verwickelt. Laut dem Bericht des britischen Senders "BBC" passierte der Crash gegen 15 Uhr (16 Uhr deutscher Zeit).

Prinz Philip war in der Nähe von Sandringham in einen Autounfall verwickelt

Prinz Philip war in der Nähe von Sandringham in einen Autounfall verwickelt

DPA

Wie "Daily Online" weiter meldet, soll der Prinz, der selbst am Steuer saß, von der Sonne geblendet worden sein. Der 97-Jährige soll nach dem Zusammenprall "bei Bewusstsein, aber sehr schockiert und erschüttert" gewesen sein. Augenzeugen berichteten der BBC, sie hätten dem Prinzen nach dem Unfall mit einem anderen Fahrzeug aus seinem umgestürzten Wagen geholfen. Er wurde umgehend zurück nach Sandringham gebracht und dort ärztlich betreut.

Der Streckenabschnitt der A149, auf dem sich der Unfall ereignete, gilt bei den örtlichen Behörden als nicht ungefährlich. Für Freitag war bereits vor Philips Unfall ein Treffen angesetzt, bei dem über eine Senkung des Tempolimits und die Installation von

Sicherheitskameras auf diesem Teil der Strecke diskutiert werden sollte, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete.

Letzter offizieller Auftritt im August 2017

Philip hatte sich 2017 in den Ruhestand verabschiedet. Er ist seitdem nur noch selten in der Öffentlichkeit zu sehen. Die Teilnahme an der Hochzeiten seiner Enkel Harry und Prinzessin Eugenie im vergangenen Jahr ließ er sich jedoch nicht entgehen. Seit der Thronbesteigung der Queen im Jahr 1952 hat Philip Medienberichten zufolge 22 219 offizielle Termine wahrgenommen. 

Sein letzter offizieller Auftritt war bei einer Militärparade der Royal Marines im August 2017 vor dem Buckingham-Palast. Ein Hintertürchen hatte sich "Rentner Philip" aber offen gehalten: als gelegentlicher Begleiter der Queen bei Terminen.

In den vergangenen Jahren litt Philip unter gesundheitlichen Problemen: Das Herz machte ihm zu schaffen, er hatte Blasenentzündungen, musste an der Hand operiert werden und bekam mit 96 Jahren ein neues Hüftgelenk. Das hielt ihn aber nicht davon ab, sich hinters Steuer zu setzen.

dpa / SpotOnNews