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Showeinlage: Houston, wir haben ein Problem

Janet Jacksons Brust war nur wenige Sekunden zu sehen, dann wurde es dunkel. Justin Timberlake hatte ihr während der Showeinlage des "Super Bowl" einen Teil des Bustiers runtergerissen - angeblich aus Versehen.

Skandal im prüden Amerika: 70.000 Zuschauer im Stadion in Houston und Millionen am Bildschirm zu Hause bekamen den nackten Busen von Sängerin Janet Jackson zu sehen. Während der Halbzeit-Showeinlage des "Super Bowl"-Endspiels riss Justin Timberlake ihr einen Teil des Bustiers vom Leib.

Brust entblößt

Jackson und Timberlake sangen zusammen ein Duett und flirteten auf der Bühne. Gegen Ende des Titels griff Timberlake seiner Partnerin an deren Lederoutfit und legte ihre nackte Haut frei - angeblich aus Versehen. Für wenige Sekunden sahen die Zuschauer eine nackte Brust der Sängerin. Nur die Brustwarze war von einem silbernen Stern verdeckt.

Die Kameras zeigten schnell eine andere Einstellung. Sekunden später knipsten die Verantwortlichen im Stadion das Licht aus. Doch zu spät, beim Sender CBS gingen bereits Anrufe erboster Zuschauer ein. "CBS bedauert den Vorfall sehr", sagte eine Sprecherin des Senders, LeslieAnne Wade, am Sonntag nach dem Spiel.

Auch Timberlake entschuldigt sich

Timberlake erklärte in einer Stellungnahme, er habe nicht vorgehabt, seine Partnerin oben ohne zu zeigen. "Es tut mir Leid, wenn der Garderoben-Fehler während der Halbzeitshow jemanden beleidigt hat", erklärte er. "Das war nicht beabsichtigt und ist zu bedauern." Wade sagte, Vertreter von CBS hätten die ganze Woche lang bei den Proben für die Show zugeschaut "und es gab keine Hinweise, dass so etwas passieren würde". Die Show habe nicht dem CBS-Standard entsprochen.

Produziert hatte die Halbzeitshow der Musiksender MTV, der Stars wie P. Diddy, Nelly und Kid Rock eingeladen hatten. "Wir sind enttäuscht von Teilen der von MTV produzierten Show", sagte der Vizepräsident der Football-Liga NFL, Joe Brown. "Es ist unwahrscheinlich, dass MTV eine weitere Halbzeitshow des Superbowls produzieren wird." Auch der Musiksender beteuerte in einer Stellungnahme, der Vorfall sei nicht geplant gewesen und habe nicht den Zusicherungen entsprechen, den MTV über den Inhalt des Auftritts erhalten habe.