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Super-Bowl-Auftritt: Madonna ist wütend auf M.I.A. und deren Mittelfinger

Alles an ihrem Auftritt beim Super Bowl sollte perfekt werden. Doch Madonna hatte die Rechnung nicht mit ihrer Gesangspartnerin M.I.A. gemacht. Diese hielt einen Mittelfinger in die Fernsehkameras und versetzte so die Queen of Pop in Rage.

Mit ihrem Auftritt beim Super Bowl wollte sie ihren neuen Song promoten, eine durchchoreographierte Show hinlegen und auf jeden Fall viel von sich reden machen. Doch Madonnas Rechnung ging nicht auf. Sängerin M.I.A., die bei "Give Me All Your Luvin'" mit Madonna und Nicki Minaj auf der Bühne stand, hielt unverhofft ihren Mittelfinger in die Kamera.

Sogleich ging ein Aufschrei durch die 114 Millionen US-amerikanischen Zuschauer: ein Skandal! Schließlich ist der Super Bowl das Fernsehereignis für die ganze Familie. Bereits der "Nipplegate" von Janet Jackson hatte kräftig für Furore gesorgt. Nun widerfährt M.I.A. eine ähnlich große Aufmerksamkeit, die Madonna gehörig gegen den Strich gehen soll. Schließlich rücke der Skandal ihre eigene Darbietung in ein schlechtes Licht.

Ein mögliches Nachspiel

"Madonna war nicht begeistert", erklärt ein Nahestehender der britischen Zeitung "The Sun". "Sie ist sehr stolz darauf, dass sie immer professionell ist. M.I.A. hat bei den Proben nichts in der Art gemacht und keiner wusste, dass sie das vorhatte. Madonna wollte einen Auftritt hinlegen, der die Welt begeistert, aber am Ende hat jeder über den Mittelfinger dieses Mädchens gesprochen."

Ein zweiter Informant berichtet indes, dass M.I.A. sich von dem Auftritt mitreißen ließ und das Adrenalin sie dazu trieb, ihren Mittelfinger in die Kamera zu halten. "Sie hat nicht nachgedacht, sie hat sich von dem Moment mitreißen lassen und das alles tut ihr unglaublich leid."

Wie das Promiportal "TMZ" berichtet, könnte der Zwischenfall für die Sängerin noch ein Nachspiel haben, da sie im Vorfeld des Auftritts einen Vertrag unterzeichnete, der sie für mögliche Strafen der Fernsehaufsicht haftbar macht. 2004 musste Janet Jackson bereits mehr als 420.000 Euro zahlen, als ihre Brust während des Auftritts mit Justin Timberlake entblößt wurde.

kgi/Bang