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Ausstieg bei "Dancing on Ice": Schauspieler Timur Bartels trauert um seinen Vater

Timur Bartels stieg vorzeitig bei "Dancing on Ice" aus. Jetzt machte er den traurigen Grund dafür öffentlich: Sein Vater ist gestorben. Auf Instagram verabschiedet sich der 23-Jährige mit bewegenden Worten.

Timur Bartels trauert um seinen Vater

Timur Bartels macht Todesfall in seiner Familie öffentlich

Timur Bartels galt bei "Dancing on Ice" als heißer Finalanwärter. Sein vorzeitiger Ausstieg aus der Sat.1-Show kam daher für viele Fans und Zuschauer überraschend. In der Sendung am Sonntag wurde mitgeteilt, dass der "Club der roten Bänder"-Star aus "familiären Gründen" vorzeitig abgereist sei. Weitere Details wollte der Sender nicht verraten.

Bartels' Tanzpartnerin Amani Fancy sagte in der Live-Show: "Ich weiß, Timur geht es gerade nicht gut. Und das ist nicht einfach für mich. Dass er nicht hier ist und wir nicht für euch tanzen können, bricht mein Herz. Familie ist so wichtig. Ich bin froh, dass er zu Hause ist und sich erstmal um sich kümmert."

Nun hat sich der Schauspieler selbst zu Wort gemeldet und offenbarte auf Instagram den traurigen Grund für sein Aus bei "Dancing on Ice": Timur Bartels trauert um seinen Vater. "Meinem Vater ging es am Sonntag sehr schlecht. Ich bin ohne zu zögern nach Berlin gereist, um bei ihm im Krankenhaus zu sein. Ich konnte noch viele Stunden mit ihm verbringen, doch leider hat er am Montag seinen Kampf beendet und ist von uns gegangen", schreibt der 23-Jährige. 

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Liebe Fans, Freunde und Journalisten, wie viele schon mitbekommen haben, habe ich letzten Sonntag die Sat.1 Show "Dancing on Ice" aus familiären Gründen verlassen. Es wurde viel spekuliert, was die genauen Gründe für meinen Ausstieg sind und ich habe mich bedeckt gehalten, weil es lange Hoffnung gab. Schon, kurz bevor die erste Show anfing, kam mein Papa mit einer schweren Krankheit ins Krankenhaus und lag seitdem im Koma. Er ist ein großer Fan gewesen von allem was ich tat, und war sehr stolz auf mich. Er war immer beim Training, unterstützte mich als Schauspieler und interessierte sich wie kein anderer für die Musik, die ich mache. Ich wollte jede Eiskür für ihn laufen in der Hoffnung, dass er alles nachträglich sehen kann, wenn er aufwacht. Er war auch unfassbar stolz, dass ich so einen Erfolg mit “Club der roten Bänder” erfahren habe, und hat sich riesig auf den Kinofilm gefreut. Meinem Vater ging es am Sonntag sehr schlecht. Ich bin ohne zu zögern nach Berlin gereist, um bei ihm im Krankenhaus zu sein. Ich konnte noch viele Stunden mit ihm verbringen, doch leider hat er am Montag seinen Kampf beendet und ist von uns gegangen. Ein Mensch, dem ich alles zu verdanken habe, der mich zu jeder Zeit kompromisslos unterstützt hat und es mir auch ermöglicht hat, dass ich Schauspieler werden konnte. Ein Mensch mit nur positiven Intentionen und voller Lebensfreude und Optimismus. Meine Stärke habe ich von ihm und es ist auch in seinem Interesse, dass ich heute auf der Premiere von “Club der roten Bänder” sein werde und mit meinen Kollegen einen wichtigen Film unterstütze, der eine Thematik auf eine besondere Art erzählt, die vielen anderen Menschen und auch mir durch's Leben geholfen hat. Ich danke Euch für all Eure Nachrichten und die Kraft, die mir und meinem Papa gewünscht wird. Ich bitte alle Journalisten darum, aus Respekt mir, meinem Papa und vor allem meiner Familie gegenüber, von jeglichen Interviews/Rückfragen abzusehen. Ich möchte aber, dass nicht weiter spekuliert werden muss und Ihr Bescheid wisst. Es ist eine harte Zeit, aber es muss immer weitergehen und mein Papa wird heute voller Stolz von ganz weit oben auf unsere Premiere herabblicken. Danke❤

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"Schon kurz bevor die erste Show anfing kam mein Papa mit einer schweren Krankheit ins Krankenhaus und lag seitdem im Koma", so Bartels weiter. Er hätte sich bewusst entschieden, sich bedeckt zu halten, "weil es lange Hoffnung gab". "Ich wollte jede Eiskür für ihn laufen in der Hoffnung, dass er alles nachträglich sehen kann, wenn er aufwacht", schreibt der Schauspieler in seinem Posting - doch es kam anders.

Timur Bartels besuchte Filmpremiere von "Club der roten Bänder"

Bartels erinnert sich an seinen Vater als einen Menschen "voller Lebensfreude und Optimismus", der ihm Stärke gegeben und ihn stets unterstützt habe. "Er ist ein großer Fan gewesen von allem was ich tat, und war sehr stolz auf mich. Er war immer beim Training, unterstützte mich als Schauspieler und interessierte sich wie kein anderer für die Musik, die ich mache. Es ist eine harte Zeit, aber es muss immer weitergehen." Es sei auch im Interesse seines Vaters gewesen, dass er sich nur einen Tag nach dem tragischen Verlust wieder in der Öffentlichkeit zeigte, schreibt Bartels. Gemeinsam mit seinen Kollegen besuchte der Schauspieler die Premiere seines Films "Club der roten Bänder - Wie alles begann", der am 14. Februar in die Kinos kommt.

Timur Bartels (2.v.l.) mit seinen Kollegen bei der Filmpremiere von "Club der roten Bänder - Wie alles begann"

Timur Bartels (2.v.l.) mit seinen Kollegen bei der Filmpremiere von "Club der roten Bänder - Wie alles begann"

Getty Images

Quellen: "Instagram"; "Sat.1"

jum