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Tobey Maguire angeklagt: Zu hoch gepokert

Vorwürfe gegen Tobey Maguire: Der Schauspieler soll an illegalen Pokerspielen teilgenommen und dabei leider den Falschen besiegt haben. Jetzt wird der 35-Jährige auf Rückzahlung seiner Gewinne verklagt.

Tobey Maguire soll an illegalen Pokerrunden teilgenommen haben. Der "Spider-Man"-Darsteller wird von einer Gruppe Investoren verklagt, die behaupten, der Hedgefonds-Manager Bradley Ruderman habe beim illegalen Poker 300.000 US-Dollar an den Schauspieler verloren. Ruderman verlor bei illegalen Pokerspielen insgesamt 25 Millionen Dollar, die eigentlich seinen Investoren gehörten und wurde dafür zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

In der Klageschrift gegen Maguire heißt es: "Während dieser Machenschaften wurden Fonds, die in Ruderman investiert wurden, an Personen wie den Anklagten [Maguire] ausgezahlt, der diese Fonds aufgrund von Rudermans Verlusten im Spiel und der Gewinne des Angeklagten erhalten hat." Deshalb, so heißt es weiter, stehen dem 35-jährigen Schauspieler seine Gewinne nicht rechtmäßig zu - vor allem, da diese Pokerspiele nicht lizenziert waren.

Maguire hat sich anscheinend an exklusiven Pokerrunden für Promis beteiligt, die in Hollywood in vornehmen Hotels oder bei Filmleuten stattfanden. Diese Pokerspiele waren nach kalifornischem Recht illegal, weil sie keine Lizenz hatten. Den Beteiligten drohen maximal sechs Monate Gefängnis und eine Geldstrafe von 1000 Dollar pro gespielter Pokerrunde. Außerdem könnten sie von der Steuerbehörde belangt werden. Neben Maguire sollen auch Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Ben Affleck Berichten zufolge an den Spielen teilgenommen haben, werden jedoch nicht verklagt.

Ruderman befindet sich zurzeit in einem texanischen Gefängnis und wird nicht vor 2018 entlassen. Von Seiten des Schauspielers wurde noch kein offizielles Statement zu dem Fall abgegeben.

vim/Bang/DPA / DPA
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