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Überfall auf Kim Kardashian: Alles nur Show? Ex-Bodyguard packt aus

Kim Kardashian zeigt bei Instagram gern, was sie hat. Zum Beispiel Schmuck im Wert von mehreren Millionen Dollar. Damit habe sie den Raubüberfall provoziert, sagt ihr ehemaliger Bodyguard. Er glaubt, dass die Täter aus den eigenen Reihen stammen - oder alles nur ein PR-Stunt ist.

Kim Kardashian

Steve Stanulis arbeitete einige Monate als Bodyguard für Kim Kardashian und Kanye West, bevor der Musiker ihn im Mai 2016 entließ

Normalerweise sind sie die starken Männer im Hintergrund: die Leibwächter der Stars. Sie schützen, aber sprechen nicht in der Öffentlichkeit. Diskretion ist vielen Prominente mindestens genauso wichtig wie die körperliche Präsenz der Bodyguards.

Kim Kardashian und ihr Bodyguard Steve Stanulis

Kim Kardashian und ihr Bodyguard Steve Stanulis im Februar 2016 in New York

Der ehemalige Polizist Steve Stanulis gehörte bis Mai dieses Jahres zur Leibgarde von Kim Kardashian und ihrem Mann Kanye West. Der 42-Jährige begleitete das Promi-Paar bei Auftritten im Rahmen der New Yorker Modewoche oder zu Restaurantbesuchen. Anfang Mai wurde Stanulis von Kanye West entlassen, weil er angeblich mit Kim Kardashian geflirtet haben soll.

Schon damals machte der Leibwächter öffentlich seinem Unmut Luft und bezeichnete in einem Interview mit der britischen "Daily Mail" Musiker Kanye West als egozentrisch und herablassend gegenüber den Angestellten. "Er hat in der ganzen Zeit kein Wort zu mir gesagt. Wenn ich ihn in ein Restaurant begleitet habe, hat er mir nie auch nur ein Glas Wasser angeboten. Das kam ihm nicht in den Sinn", sagte Stanulis.


"Vielleicht ist es Karma"

Nach dem Raubüberfall auf Kim Kardashian in Paris sprach Stanulis nun erneut öffentlich über seine früheren Arbeitgeber. In einem Telefoninterview mit dem australischen Radiosender "2dayfm" sagte Stanulis: "Vielleicht ist es Karma. Es war nicht angenehm für Kanye zu arbeiten."

Ähnlich äußerte sich Stanulis unter anderem im britischen Frühstücksfernsehen, gegenüber dem Klatschportal "Page Six" sowie dem Sender "E! Entertainment", wo die Reality-TV-Show "Keeping Up with the Kardashians" ausgestrahlt wird. Stanulis wirft Kim Kardashian vor, den Überfall provoziert zu haben, weil sie ihren Reichtum auf Instagram oder Snapchat zur Schau stelle. "Das war die perfekte Vorlage für einen Raub."

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Ein von Kim Kardashian West (@kimkardashian) gepostetes Foto am

Stanulis kritisiert zudem, dass Kim Kardashian mit dem Deutschen Pascal Duvier zwar einen erfahrenen Bodyguard an ihrer Seite habe, dieser aber keine Waffe trage. "Die einzige Schuldige ist in diesem Fall Kim Kardashian. Sie hat Schmuck im Wert von mehreren Millionen Dollar, aber kann sich keinen bewaffneten Leibwächter leisten? Die Tatsache, dass sie bereits wenige Tage zuvor von einem Fremden attackiert wurde zeigt, dass ihre Security nicht stark genug ist", sagte der 42-Jährige gegenüber "Page Six". Stanulis spielt damit auf den Promi-Schreck Witali Serdjuk an, der sich Kim Kardashian vier Tage vor dem Überfall in Paris auf der Straße genähert hatte.

Stammen die Täter aus Kim Kardashians Umfeld?

Zu den Hintergründen des Raubüberfalls hat Stanulis eine klare Meinung: "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass die Täter aus den eigenen Reihen kommen", so der Ex-Bodyguard. Demnach hätten die Räuber genau gewusst, wann Kim Kardashian allein in dem exklusiven Appartement war und wo sich ihr Schmuck befand. "Entweder steckt einer ihrer Mitarbeiter dahinter oder jemand aus dem Hotel. Vielleicht ist es auch nur eine PR-Nummer", sagt Stanulis.

Pascal Duvier, der aktuelle Bodyguard von Kim Kardashian, weist jede Schuld von sich. Er hat Hoffnung, die Täter zu fassen. In einem Blogbeitrag schreibt er: "Wir haben Hinweise und werden euch finden. Das verspreche ich euch. Ihr habt euch mit dem Falschen angelegt."


jum