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Umfrage in England: Wie man sich den perfekten Körper bastelt

In England durften Männer und Frauen aus den Körpern Prominenter den perfekten Mann und die perfekte Frau komponieren. Die Ergebnisse sind je nach Geschlecht durchaus unterschiedlich.

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters - oder der Betrachterin. Die englische Dessous-Firma "Bluebella" hat Männer und Frauen in Großbritannien getrennt voneinander befragt, wie die perfekte Frau und der perfekte Mann aussehen. Anhand von Körperteilen Prominenter konnten sie so ihre Traumversion des eigenen und des anderen Geschlechts zusammenbauen. Herausgekommen sind etwas überraschende Ergebnisse.

So hat die ideale Frau der Frauen etwa die Haare von Herzogin Kate, die Brüste von Jennifer Aniston, den flachen Bauch von Gwyneth Paltrow und die Beine von Elle Macpherson. Insgesamt ist sie deutlich schlanker als die Traumfrau der Männer. Die haben sich nämlich die etwa die Brüste von Kim Kardashian und die Hüften von Kelly Brook ausgesucht - herausgekommen ist also eine Frau mit weiblichen Rundungen. Das Gesicht hat die Traumfrau der Männer von Schauspielerin Megan Fox, die Haare von Scarlett Johansson.

Die Geschmäcker beider Geschlechter in Sachen "perfekter Mann" liegen da schon dichter beeinander. Ex-Fußballer David Beckham spendierte für den Traummann der Damen die Beine, für den perfekten Vertreter der Männer das Gesicht. Brad Pitts Oberarme bringen die Damen zum Schwärmen, bei den Männern sorgt sein Haar für neidvolle Blicke. Dafür ziehen sie Hugh Jackmans Bizeps dem von Brad Pitt vor. Die Beine hätten die Herren der Schöpfung am liebsten von Fußballer Frank Lampard, den Oberkörper vom kanadischen Schauspieler Ryan Gosling. Insgesamt ist der perfekte Mann in den Augen der Frauen etwas schmaler, während der in den Augen der Männer muskulöser ausfällt.

Die unterschiedlichen Idealvorstellungen sind für Emily Bendell, Chefin von "Bluebella", ein positives Signal: "Das sollte uns allen mehr Selbstvertrauen in Bezug auf unseren Körper geben." Wobei Bendell allerdings außer Acht lässt, dass ja keine Otto-Normal-Körper zur Auswahl standen.

tkr