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UNGLÜCKSFLUG: Aaliyahs Pilot hat gekokst

Der Pilot der im vergangenen Jahr bei einem Flugzeugabsturz getöteten US-Soulsängerin Aaliyah hatte den Ermittlungen zufolge Kokain im Blut.

Der Pilot des Privatflugzeuges, das im August vergangenen Jahres mit der 22-jährigen Soul-Sängerin Aaliyah an Bord auf den Bahamas abstürzte, hatte Kokain im Blut. Die Flugsicherung auf den Bahamas erklärte, außerdem seien im Magen des 30-Jährigen Spuren von Alkohol gefunden worden. Der Pilot war zwölf Tage vor dem Unglück auf den Bahamas wegen Drogenbesitzes zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Familie der Sängerin verklagt Plattenfirma

Bei dem Absturz kamen der 30-jährige Pilot und acht Passagiere ums Leben. Aaliyah und ihre Mitarbeiter wollten nach den Dreharbeiten zu einem Videofilm nach Florida zurückkehren. Nach früheren Berichten war die Maschine auch überladen und hatte möglicherweise technische Mängel. Die Familie der Sängerin hatte im Mai bereits Klage gegen das Plattenlabel Virgin Records eingereicht. Das Musik-Unternehmen habe nachlässig und verantwortungslos gehandelt, hieß es in der Klageschrift.