Royal-Bücher Viele Bücher über die Königsfamilie versprechen viel und halten wenig. Warum Valentine Lows "Courtiers" anders ist

Prinz Harry seine Frau Meghan im September bei einem Besuch in Düsseldorf
Prinz Harry seine Frau Meghan im September bei einem Besuch in Düsseldorf
© Rolf Vennenbernd/ / Picture Alliance
In England kursieren Unmengen an Büchern über die Windsors, in denen vermeintliche Insider über die "wahren" Royals und ihr Leben berichten. Jüngster Neuzuwachs im royalen Bücherregal ist "Courtiers" von Valentine Low, Adels-Reporter der "Times". Und das ist durchaus lesenswert.

Man könnte sie in Metern rechnen, in vielen Metern. Und es werden, gefühlt jedenfalls, wöchentlich mehr. Die, nennen wir sie mal – Royal-Bücher. Nichts, so scheint es, wird in England so oft und so schnell auf vielen Seiten zwischen Buchdeckel gepresst wie das Leben der königlichen Familie hinter den Mauern des Buckingham Palastes. Wer von sich behauptet, hinter den royalen Mauern jede Nische, jede Schublade und in der Küche jedes Reiskorn zu kennen und angeblich auch weiß, was Camilla wann genau Charles über Harry zugeflüstert haben soll, behält das auf der Insel nicht für sich oder erzählt es vielleicht einer Zeitung. Nein, der macht gleich ein Buch daraus.  

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