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Neue Single: Nackt in neuem Musikvideo - Vanessa Mai erklärt ihren freizügigen Auftritt

Vanessa Mai meldet sich aus ihrer kreativen Pause zurück. Im Video zu "Beste Version" zeigt sie sich gänzlich unbekleidet - und will sich damit nach eigenen Angaben für eine wichtige Botschaft starkmachen.

Vanessa Mai auf einem Event

Sängerin Vanessa Mai (27): "Steht dazu, was und wie ihr seid"

Picture Alliance

Vanessa Mai hat sich mit einer neuen Single aus ihrer kreativen Schaffenspause zurückgemeldet - und dieses Comeback dürfte vielen Fans gefallen. Mit dem Song "Beste Version" will sich Mai für Body Positivity stark machen und geht mit eigenem Beispiel voran: Im Clip zeigt sie sich hüllenlos unter der Dusche.

Der Dreh habe sie einiges an Überwindung gekostet, verriet sie der "Bild"-Zeitung. Dennoch habe sich Mai für die Szene entschieden. "Ich finde, es ist eine wichtige Szene für das Video und transportiert im Zusammenspiel mit den anderen Protagonisten die Message des Songs sehr gut. Ich bin also froh, dass wir es gemacht haben!", so Mai weiter.

Mit dem Lied will die Sängerin ihre Zuhörer ermutigen, sich so anzunehmen wie sie sind - auch mit vermeintlichen Schönheitsfehlern. "Manchmal wärst du gern / jemand anders als du selbst / aber hey, dann wird was fehlen / in dieser Welt / Ist okay, dass du nicht wie die anderen bist", heißt es in der Single.

Vanessa Mai: "Meine Dehnungsstreifen am Po gefallen mir nicht"

Wie Mai auf Instagram verrät, hadert sie manchmal auch mit eigenen kleinen Makeln. "Ich finde meine Nasenlöcher zu groß und auch meine Dehnungsstreifen am Po gefallen mir nicht", berichtet die Sängerin in einem Post. Doch das Leben sei kein Wettbewerb. "Es geht vor allem nicht ums Vergleichen." 

Im Vorfeld  hatte sie Detailaufnahmen ihres Körpers gepostet, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen. "Für mich waren diese Postings wie ein Experiment. Und meine Reaktion auf die Kommentare lag immer zwischen dankbar und fassungslos. Dankbar für die Mehrheit von euch, die die Message dahinter verstanden hat. Und fassungslos über oberflächliche, abfällige, wertende Kommentare, die meistens von Leuten kommen, die nicht die Zeit haben, sich mit der Message zu beschäftigen (...)", schreibt Mai weiter.

Den meisten ihrer Fans gefällt die Aktion. Sie loben die Sängerin für ihren Mut, auch zu vermeintlichen Makeln zu stehen. "Finds cool und mutig, dass du deine Besonderheiten postest", schreibt eine Userin. "Würde nicht jeder machen."

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Ich finde meine Nasenlöcher zu groß und auch meine Dehnungsstreifen am Po gefallen mir nicht. Und jetzt werden einige Leute denken: „Du hast leicht Reden. Wenn das deine Makel sind, dann solltest du mal Meine sehen…“ Aber es geht doch nicht darum, wer den größeren Makel oder wer den schöneren Körper hat. Das Leben ist kein Wettbewerb, höchstens mit uns selbst. Es geht vor allem nicht ums Vergleichen! Wer legt denn dafür einen Maßstab fest? Wiegt Cellulite doppelt so schwer wie Übergewicht oder nur halb so schwer? Das alles ist Bullshit! Jeder empfindet anders, jeder DARF anders empfinden und es kann nicht richtig sein, dies bei anderen zu bewerten oder zu vergleichen. Für mich waren diese Postings wie ein Experiment. Und meine Reaktion auf die Kommentare lag immer zwischen dankbar und fassungslos. Dankbar für die Mehrheit von euch, die die Message dahinter verstanden hat. Und fassungslos über oberflächliche, abfällige, wertende Kommentare, die meistens von Leuten kommen, die nicht die Zeit haben, sich mit der Message zu beschäftigen, aber immer noch genug Zeit haben, ihren Senf dazuzugeben, ohne nachzudenken und dann weiter scrollen. Mich verletzt das nicht, weil ich zu mir stehe und in den Spiegel schauen kann. Ich möchte aber auch nicht bloß den Zeigefinger erheben als jemand, der schon komplett bei sich angekommen ist. Ich bin 27 und ich bin keine Maschine. Diese Reise zu uns selbst hat kein Ziel. Wir alle werden immer auch mal schlechte Tage haben. Aber so lange wir auch diese Momente akzeptieren und lernen, damit umzugehen, ist das der richtige Weg, um friedlich mit sich zu leben. Das Streben nach körperlicher und innerer Perfektion macht auf Dauer unglücklich. Das habe ich selbst gelernt und heute verstanden: Wir vergleichen und bewerten uns zu oft. Wir trauen uns schon nicht mehr, die Wahrheit zu zeigen, sondern verstellen uns stattdessen. Steht dazu, was und wie ihr seid. Und wenn ihr an euch arbeitet, ist das total okay, aber ändert euch niemals für Andere. Jetzt möchte ich euch erneut — viel mehr als vor diesem Experiment — einfach nur sagen: „Es ist okay, dass du nicht wie die anderen bist“. #BesteVersion

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ikr
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