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Feministische Herzogin: Video von 1993: So cool kämpfte Meghan Markle mit elf Jahren im TV für Gleichberechtigung

Im Netz kursiert ein Video, das die elfjährige Meghan Markle in einer TV-Show zeigt. Es beweist: Die spätere Herzogin von Sussex kämpfte schon früh für feministische Zwecke. 

Meghan Markle

Meghan Markle setzte sich schon mit elf Jahren für Gleichberechtigung ein. 

DPA

Royals dürfen nicht politisch Stellung beziehen. Das schreibt ihnen das Hofprotokoll vor. , die neue Herzogin von Sussex, dürfte diese strenge Regel in Zukunft Schwierigkeiten bereiten. Denn in der Vergangenheit kritisierte sie US-Präsident Donald Trump mehrfach, unterstützte Hillary Clinton und äußerte sich negativ zum Brexit.

Politisch aktiv war Meghan Markle schon seit ihrer Kindheit. Mit gerade mal elf Jahren setzte sich die heute 36-Jährige für Gleichberechtigung ein. Als sie eine Werbung für ein Spülmittel sah, fiel der damaligen Schülerin sofort der sexistische Ton der Reklame auf. 

Meghan Markle schon mit 11 Feministin

"Frauen überall in Amerika kämpfen gegen fettige Pfannen und Töpfe", hieß es in dem Werbespot. Nachdem sie den Clip im Fernsehen gesehen hatte, schrieb der spätere "Suits"-Star einen Brief an das Unternehmen hinter dem Waschmittel, Procter and Gamble, sowie an die damalige First Lady, . "Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Kinder aufwachsen und denken, nur die Mütter wären für alles verantwortlich", ließ sie verlautbaren.

"Deshalb habe ich mich gefragt, ob es möglich wäre, die Werbung wie folgt zu ändern: 'Menschen überall in Amerika kämpfen gegen dreckige Töpfe und Pfannen." Tatsächlich änderte das Unternehmen den Slogan und Markle wurde in eine Talkshow eingeladen, nachdem sie die Moderatorin der Sendung ebenfalls auf den Werbespruch aufmerksam gemacht hatte. Ein Video ihres Auftrittes ist noch heute im Netz zu finden.

Homepage verrät Markles Pläne

Auf Markles neuer Homepage werden die Ambitionen und die Kampagne von damals erwähnt. Darüber hinaus betont der Palast, wie wichtig der Kampf gegen soziale Missstände für die ehemalige Schauspielerin sei. "Diese frühen Erfahrungen haben ihr geholfen, sie in ihrem Einsatz für solche Zwecke und für Gleichberechtigung zu bestärken", heißt es auf der Website. 

Und ein Zitat von Markle selbst ist auf ihrer neuen besonders hervorgehoben: "Ich bin stolz, eine Frau und Feministin zu sein." Das sagte die neue Herzogin 2015 in einer UN-Rede beim International Women's Day.

Es ist davon auszugehen, dass sie sich auch in Zukunft für die Belange von Frauen stark machen wird. Nicht in politischer Funktion, aber doch als royale, feministische Stimme. Dem britischen Königshaus stünde das auf jeden Fall gut. 

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ls