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Fashionweek: Warum Berlin Vivienne Westwood braucht

Kommt sie oder kommt sie nicht? Die Hauptstadt wartet auf Vivienne Westwood. Die englische Designerin soll der krönende Abschluss der Berliner Fashionweek sein. Ihr Erscheinen ist ein Gradmesser dafür, ob Berlin den Sprung unter die Modemetropolen schafft oder Provinz bleibt.

Von Jens Maier, Berlin

Die Berliner Fashionweek geht am Sonntagabend mit einer Modenschau der englischen Designerin Vivienne Westwood zu Ende. Ob die Hauptakteurin dafür anreisen wird, wurde bis zum Nachmittag weder dementiert noch bestätigt - was unter Journalisten als kein gutes Zeichen gilt. Die Schau wird zwar auch ohne Westwood stattfinden, aber ihre Anwesenheit ist wichtig für Berlin. Westwoods Erscheinen wird zum Gradmesser dafür, ob die Stadt künftig mit den Modemetropolen Paris, Mailand und New York mithalten kann.

"Anglomania" heißt Westwoods Kollektion, die um 20 Uhr im Fashionshowzelt am Bebelplatz gezeigt wird. Sie ist symptomatisch für das Problem der Berliner Modewoche: Joops Chefdesigner Dirk Schönberger führte nicht die Frühjahr-/Sommerkollektion 2009 von "Joop", sondern nur die von "Joop Jeans" vor. Hugo Boss schickte Designer Bruno Pieters nicht mit "Boss", sondern mit der jungen Linie "Hugo" nach Berlin und Westwood zeigt eine Schau einer Drittlinie. Die Berliner Fashionweek hat zu wenige Kollektions-Premieren von international bedeutenden Marken und Designern.

Berlin fördert seine Kreativen wie kaum eine andere deutsche Stadt

"Die ganze Angelegenheit gewinnt zunehmend an Drive", hatte Wirtschaftssenator Harald Wolf zu Beginn der Schauenwoche am Donnerstag versprochen. Anhaltspunkte dafür hat er genug: Wurden im letzten Jahr nur 16 Schauen gezeigt, waren es in diesem Jahr 24. Inzwischen arbeiten ganze 800 Designer in der Hauptstadt. Das liegt sicher daran, dass Berlin seine Kreativen fördert, wie kaum eine andere deutsche Stadt. Sie sollen in der Metropole dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen und werden deshalb mit günstigen Krediten versorgt. Wenn Berlin Glück hat, ist unter ihnen ein internationaler Star-Designer von morgen. Bis es soweit ist, fehlen große Namen.

Michael Michalsky hat so einen und zeigt bereits in Berlin. Das Problem: In Frankreich oder Italien ist er als ehemaliger Chefdesigner von Adidas aufgefallen, seine eigene Linie "Michalsky" wird beachtet, in der ersten Designer-Liga spielt er aber noch nicht mit. Es bräuchte schon einen Wolfgang Joop mit "Wunderkind", um Berlin in den internationalen Modemagazinen in die Schlagzeilen zu bringen. Doch der Potsdamer, der immerhin als Besucher in Berlin war, kneift. Er könne sich zwar vorstellen, seine Kollektion hier zu zeigen, für ihn sei aber noch Paris "die Olympiade". Ein anderer Deutscher bringt es auf den Punkt: Nach seinem Urteil über Berlin als Modestadt gefragt, antwortete Karl Lagerfeld: "Ist das nicht ein bisschen früh?"

Die zu Ende gehende Berliner Fashionweek ist erst die dritte überhaupt. Bis Berlin sich als Modestadt etabliert, bleibt den Veranstaltern nichts weiter übrig, als sich im Glanz prominenter Gäste zu sonnen. Das zumindest beherrscht die Hauptstadt schon perfekt. Am Samstagabend feierte die Modezeitschrift "Elle" ihren zwanzigsten Geburtstag im Tempodrom und lockte ein Staraufgebot zur Fashionweek: Kim Cattrall ("Sex and the City"), Boris Becker, Annie Lennox, Karl Lagerfeld und Claudia Schiffer sorgten für ein Blitzlichtgewitter am roten Teppich und den nötigen Glamourfaktor.

Vivienne Westwood lässt sich bitten

Umso unverständlicher, dass sich Vivienne Westwood bisher bitten lässt. Es ist zu befürchten, dass die Modewelt von der Kollektion "Anglomania", die von ihren Schülern gemacht wird, keinerlei Notiz nehmen wird, wenn nicht mal die Designerin selbst anwesend ist. Kein guter Abschluss einer bislang gelungenen Fashionweek. Dabei hatte die Engländerin doch sogar von 1993 bis 2006 Modestudenten an der Universität der Künste unterrichtet. Bleibt zu hoffen, dass Westwood sich ein Herz für Berlin fasst und ihre unbestätigte Teilnahme lediglich ihrem Hang zu exzentrischen Auftritten geschuldet ist.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?