New York Fashion Week
Das sind die wichtigsten Trends der Laufstege

Von Lederhandschuhen über Halskrausen bis zu Accessoires: Das sind die größten Trends der New York Fashion Week im Februar 202
Von Lederhandschuhen über Halskrausen bis zu Accessoires: Das sind die größten Trends der New York Fashion Week im Februar 2026.
© Jonas Gustavsson/ddp/Sipa USA / ddp/CAMERA PRESS/AAF
Breite Schultern, Broschen und rote Kleider dominieren die Laufstege in New York. Die wichtigsten Trends im Überblick.

Die New York Fashion Week startete in diesem Jahr mit einer ordentlichen Portion Drama - und das noch bevor das erste Model den Laufsteg betrat. Bei eisigen Temperaturen und Windstärken, die selbst schwere Wintermäntel auf die Probe stellten, war der Weg zu den Shows eine Herausforderung für sich. Doch die Unberechenbarkeit des Wetters konnte die Stimmung nicht trüben. Im Gegenteil: Die Designer lieferten Kollektionen, die wie eine modische Antwort auf die rauen Bedingungen wirkten und gleichzeitig eine neue Ära der Eleganz einläuteten. Das sind die größten Trends der diesjährigen Modewoche im Big Apple.

Breite Schultern und skulpturale Silhouetten

Bereits nach dem ersten Tag war klar, dass Struktur in dieser Saison das oberste Gebot ist. Besonders die Schulterpartie steht im Rampenlicht und wird von den Designern fast schon architektonisch inszeniert. Tory Burch präsentierte Strickwaren mit markanten, breiten Schultern, während Carolina Herrera diese Silhouette durch mutige Animal-Prints zusätzlich betonte.

Auch Jane Wade und Collina Strada spielten mit dem Volumen und setzten auf aufgepustete, wattierte Schulterpartien. Dieser Trend signalisiert Stärke und Beständigkeit - eine modische Rüstung gegen die stürmische Außenwelt.

Die Halskrause

Ein überraschender roter Faden führte die Zuschauer auf eine Zeitreise zurück in die Ära von Königin Elisabeth I. Die klassische Halskrause, auch Ruff genannt, feierte auf den New Yorker Laufstegen ein fulminantes und zugleich modernes Revival. Collina Strada bewies die Vielseitigkeit dieses Accessoires, indem sie dramatische, transparente Kragen zu maßgeschneiderten Mänteln, Hemden und Spitzenkleidern kombinierte.

Bei Coach und Carolina Herrera wurde das historische Detail hingegen direkt in das Design von Blusen und Kleidern eingearbeitet, was den Outfits eine aristokratische und dennoch zeitgemäße Note verlieh.

Broschen und Accessoires am Accessoire

In dieser Saison geht es nicht nur darum, Schmuck zu tragen, sondern Accessoires kreativ zu schichten. Besonders Broschen haben sich als das wichtigste Detail der Fashion Week herauskristallisiert. Bei Tory Burch sorgten fischförmige Broschen auf geschichteten Pullovern für maritime Akzente.

Den Höhepunkt erreichte dieser Trend jedoch bei Coach, wo gleich zwei Strömungen kollidierten: Die klassische Krawatte traf auf funkelnde Anstecknadeln. Sternförmige Broschen wurden direkt auf Krawatten platziert, was das Konzept des "Accessorizing Accessories" auf ein neues Level hob und für einen fast schon kosmischen Look sorgte.

Luxuriöse Hülle bei Kälte

Passend zur klirrenden Kälte in den Straßen New Yorks hat sich ein Trend entwickelt, der das tiefe Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit widerspiegelt: das vollkommene Einhüllen des Körpers. Ralph Lauren zeigte schwere, gestrickte Capes, die wie schützende Hüllen über die Schultern drapiert wurden, während die Entwürfe von Ashlyn die Arme eng am Körper hielten.

Die modische Antwort auf den fast unerträglichen Frost fand ihre Vollendung in einem Accessoire, das nun pünktlich zum Ende der Modewoche die Runways dominiert: der Lederhandschuh. Lederhandschuhe bei fast allen großen Designern (Calvin Klein, Carolina Herrera, Michael Kors und mehr) auf - und das Ton in Ton mit den Ärmeln und dem Rest des Outfits.

Der Siegeszug des roten Kleids

Obwohl Scharlachrot im Herbst und Winter oft zu sehen sind, war die Dominanz dieser Farbe in New York diesmal außergewöhnlich. Die Designer scheinen sich einig zu sein, dass das rote Kleid das ultimative Statement-Piece der Saison ist. Von den fließenden Entwürfen bei Proenza Schouler bis hin zu den kraftvollen Looks bei Tory Burch und Coach - das "Red Dress" war omnipräsent. Es verkörpert eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Wärme, die perfekt in die graue Winterzeit passt und den sogenannten "Red Dress Effect" zur absoluten modischen Gewissheit macht.

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