Pariser Modenschau Ein Hauch von Hemd


Was trägt Mann im Sommer 2007? Viel Transparentes, raffiniert gearbeitet und gerne mit Blümchen dekoriert - so jedenfalls stellen es sich die Top-Designer wie Jean-Paul Gaultier vor.

Entspannt, lässig, cool - so soll der Mann in den Sommer 2007 gehen. Gleichgültig ob bei Yohji Yamamoto, John Galliano oder Jean Paul Gaultier, die auf den Pariser Modeschauen am Wochenende ihre Kollektionen präsentierten, Seide und Leinen sowie weite und raffinierte Kleidung bestimmen die nächste Schönwetterwäsche. Höhepunkt des bis zum kommenden Dienstag dauernden Modereigens war das Defilee von Jean Paul Gaultier, der vor allem Transparentes favorisiert.

So trägt der Gaultier-Mann lässige Seidenjeans mit Trompe-l’oeil- Muster, Pailletten verzierte Westen und rosafarbene Tuniken. Für den Strand oder den Stadtbummel schlüpft er in weite cremefarbene Bermudas, Satinshorts und gestreifte, ärmellose T-Shirts.

Trenchcoat mit Schlangenmotiv

Viel Erfolg beim Publikum hatte auch Issey Miyake mit seinen sanftgrünen Hosen und Bermudas mit großen Buchstaben-Applikationen, zu denen er weiße Jacken aus Papier und Leder kombiniert. Nicht zuletzt Yohji Yamamoto setzt mit seinen weit geschnittenen Hosen auf ungezwungene Eleganz und Lässigkeit. Vor allem die Hosenträger, die durch Schlitze in Hemden und Jacken gezogen werden, verleihen dem Ganzen einen Look der 20/30er Jahre.

Stardesigner John Galliano hingegen steckt den Mann in enge Baumwoll- und Seidenhosen, die an den Knöcheln Falten werfen. Raffiniert wirken vor allem die im Rücken transparenten Westen, über die der Galliano-Mann einen Trenchcoat mit Schlangenmotiv trägt.

DPA DPA

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