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Schlaf: Auf diese Dinge kommt es an

"Gute Nacht!" Leichter gesagt als getan. Für eine gute Nachtruhe kommt es auf allerhand an. Dabei ist der Preis gar nicht mal so heiß...

Ob Adam Levine, Sänger der Band Maroon 5, wohl schlecht geschlafen hat?

Ob Adam Levine, Sänger der Band Maroon 5, wohl schlecht geschlafen hat?

"Wie man sich bettet, so liegt man." Von diesem deutschen Sprichwort kann so mancher ein Lied singen. Denn die Suche nach dem perfekten Bett samt Matratze und Co. gestaltet sich oft schwieriger als gedacht. Um sich so richtig wohlzufühlen, braucht man aber nur ein paar Dinge beachten.

Der Lattenrost

Über Sprungrahmen, Federholzrahmen, Flügelfederung bis hin zu Zirbelholztellern findet man alle möglichen Begriffe, wenn es an den Kauf eines Lattenrosts geht. Wichtig ist, dass der auf die Matratze abgestimmt ist. Für Normalschläfer reicht im Allgemeinen eine einfache, eher starre Variante.

Denn Latten, die sich zu sehr biegen, können den Stützeffekt der Matratze aufheben. Wer gern auf der Seite schläft, sollte einen Tellerlattenrost ausprobieren. Dieser gibt im Bereich von Rumpf und Schulter nach. Das ist für Seitenschläfer sinnvoll, wenn die Schulter so weit einsinkt, dass die Wirbelsäule eine gerade Linie bildet. Auf alle Fälle gilt: immer Probeliegen!

Die Matratze

Die Matratze ist das A und O für einen gesunden Schlaf. Lange galt die Devise: Je härter, desto besser! Dass das nicht stimmt, weiß jeder, der nach einer Nacht auf einer harten Matratze mit Rückenschmerzen aufgewacht ist. Beim Probeliegen im Geschäft, sollte man immer darauf achten, dass die Wirbelsäule gerade ist, wenn man auf der Seite liegt. Rückenschläfer sollten darauf achten, dass das Becken nicht einsinkt wie in einer Hängematte.

Im aktuellen Matratzen-Test der Stiftung Warentest bestätigen sich erneut die Ergebnisse der letzten Jahre: Teure Matratzen sind nicht besser als günstige Modelle. Viele der eher im höheren Preissegment angesiedelten Schlafunterlagen kamen nicht über die Testnote "befriedigend" hinaus. Deswegen darf es durchaus auch das günstigere Modell sein.

Entscheidend ist jedoch das Material. So sollten Menschen, die nachts viel schwitzen auf einen Federkern achten. Für Frostbeulen ist Latexschaum die richtige Wahl. Aus hygienischen Gründen empfiehlt es sich, die Schlafunterlage alle acht Jahre auszutauschen.

Das Kissen

Hierbei kommt es besonders auf die Lagerung der Halswirbelsäule an. So seltsam es klingen mag, ein Kopfkissen sollte flexibel und anpassungsfähig sein. Die normalen 80-x-80-cm-Kissen reichen meist zu weit in den Rücken und verändern die natürliche Lage der Halswirbel. Wer auf dem Bauch schläft, riskiert bei einem zu hohen Kissen eine Überdehnung der Halswirbel, also lieber ein flacheres nehmen - oder gar keins.

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.