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Studie: Deutsche sind keine Nacktschläfer

Deutsche schlafen selten nackt - lieber tragen sei Pyjamas und Schlafanzüge. Zwischen Mann und Frau gibt es auch bei Nacht faszinierende Unterschiede.

Die Deutschen sind keine Nacktschläfer: Nur jeder achte Bundesbürger (12,5 Prozent) geht unbekleidet zu Bett. Die meisten bevorzugen hingegen nicht nur zur kalten Jahreszeit Schlafanzüge oder Pyjamas. Dies ergab eine repräsentative Befragung des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK, die die in Frankfurt erscheinende Branchenzeitschrift "TextilWirtschaft" in Auftrag gegeben hat.

Danach hat der Durchschnittsdeutsche acht bis neun Schlafanzüge, Pyjamas, Nachthemden oder so genannte Sleep-Shirts im Schrank liegen. Männer sind nach der Umfrage vom Oktober auf Schlafanzüge und Pyjamas fixiert: Nur zwei Prozent ziehen Nachthemden und vier Prozent Sleep-Shirts an. Frauen setzen zwar auch bevorzugt auf Schlafanzüge, greifen aber auch zu Nachthemden und Big Shirts und wechseln immer mal zwischen den Varianten. Männer verfügen im Durchschnitt über sechs Schlafanzüge, Frauen kommen auf zehn Kleidungsstücke für die Nacht.

Vom fühlbaren Unterschied

Deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen ermittelte die Umfrage auch beim Kaufverhalten. "Männer sind Bedarfskäufer", so die Studie. Der Ersatzkauf sei mit weitem Abstand wichtigstes Kaufmotiv vor Spontankäufen. Frauen lassen sich dagegen am häufigsten von der Schönheit eines Nachthemdes oder Schlafanzuges zu einem spontanen Kauf verleiten. Die Studie ergab außerdem, dass jeder siebte Nachtwäscheartikel angeschafft wird, weil ein Krankenhausaufenthalt bevorsteht.

Das Institut hatte mehr als 5000 Männer und Frauen zu ihrem Kaufverhalten bei Nachtwäsche befragt.

DPA / DPA
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