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Kleiderordnung Einkaufen im Schlafanzug verboten – strenger Dresscode im Supermarkt in Duisburg

Papierschilder weisen auf ein Verbot von Schlafanzügen im Edeka-Markt hin
"Normale Straßenkleidung" – die Verbotsschilder machen auf angemessene Bekleidung beim Einkaufen aufmerksam
© DPA
Ein Marktleiter in Duisburg hat Mutter und Tochter aus seinem Edeka-Markt geschmissen. Der Grund dafür: Sie trugen Pyjama und Morgenmantel.

In einem Duisburger Edeka-Markt sorgt ein Papierschild am Eingang für Aufsehen. "Personen mit Morgenmantel oder Schlafanzug haben keinen Zutritt zu unserem Laden", ist darauf zu lesen. Auslöser für dieses ungewöhnliche Schild ist offenbar ein konkreter Vorfall.

Nur mit Pyjama, einem Morgenmantel und Hausschuhen bekleidet, wollte eine Frau am Morgen mit ihrer Tochter im Edeka-Markt einkaufen gehen. Das fand Marktleiter Schneider unangebracht und warf beide aus seinem Laden Zuerst hatten die "WAZ" darüber berichtet.

Schlafanzüge widersprechen der Hygiene

Der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" sagt der Marktleiter, Schlafanzug-Einkäufe seien "aus hygienischen Gründen nicht akzeptabel". Normale Straßenkleidung, mehr verlange er gar nicht. Auch wenn die bevorstehende Zeit zu mehr Lässigkeit verleitet: Der Teil-Lockdown kommt und damit auch wieder viel Zeit zu Hause. Die Jogginghose als ständiger Wegbegleiter, auch in den Supermarkt, ist längst keine Seltenheit mehr. Wer in Duisburg wohnt, sollte jedoch – zumindest in diesem Supermarkt – daran denken, sich vor dem Einkauf anzuziehen.

eli

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