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Schlägerei mit einem Fan Chris Brown bekennt sich schuldig


Chris Brown gibt zu, einen Fan geschlagen zu haben. Obwohl dafür bis zu 180 Haft angeordnet werden können, muss der polizeibekannte Rapper nicht ins Gefängnis.

Der US-Rapper Chris Brown hat sich der Körperverletzung schuldig bekannt. Der Musiker räumte in Washington ein, im vergangenen Jahr einen Fan vor einem Hotel in der US-Hauptstadt geschlagen zu haben. Die Höchststrafe für das Vergehen beträgt 180 Tage Haft. Zurück hinter Gitter muss der 25-Jährige aber trotzdem nicht - laut der Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft gilt die Strafe als abgesessen.

Brown war schon im Jahr 2009 von einem kalifornischen Gericht wegen einer Prügelattacke auf seine damalige Freundin Rihanna zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Nach der Schlägerei in Washington saß der Rapper dann in Kalifornien wegen des Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen fast drei Monate im Gefängnis.

Entschuldigung vor Gericht

Ende Oktober 2013 war der Rapper in der US-Hauptstadt gemeinsam mit seinem Leibwächter auf einen Fan losgegangen, der sich bei einem Foto ins Bild drängeln wollte. Staatsanwalt Ronald Machen erklärte, dass der Musiker zugegeben habe, den jungen Mann ins Gesicht geschlagen zu haben. Dabei habe er nicht in Selbstverteidigung gehandelt. Laut "Washington Post" entschuldigte sich Brown bei der kurzen Gerichtsanhörung am Dienstag. Mit dem Schuldeingeständnis entfällt der für kommende Woche angesetzte Prozess.

Browns Leibwächter war im April bereits schuldig gesprochen worden, das Strafmaß soll im November bekanntgegeben werden. Das Opfer hat US-Medien zufolge unterdessen eine Zivilklage gegen den Musiker und den Bodyguard eingereicht. Der junge Mann fordert angeblich 1,5 Millionen Dollar (1,14 Millionen Euro) Entschädigung.

kup/AFP AFP

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