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Kinderpornografie-Verdacht: Youtube-Star soll Mädchen genötigt haben, ihm Nacktaufnahmen zu schicken

Der 24-jährige Austin Jones ist ein Youtube-Star mit vielen jungen, weiblichen Fans. Nun sitzt er in Haft, weil er zwei 14- und 15-jährige Mädchen überredet haben soll, ihm Nacktaufnahmen von sich zu schicken.

Austin Jones covert für seinen Youtube-Kanal bekannte Songs von Justin Bieber, Twentyone Pilots und Co. in A-capella-Versionen. Das hat dem 24-jährigen in den vergangenen Jahren viele Fans eingebracht. Wie bei Youtubern nicht unüblich, ist ein beträchtlicher Teil seiner Anhänger jung - und weiblich. Zwei seiner Teenager-Fans soll der US-Amerikaner überredet haben, ihm sexuell explizite Videos von sich zu schicken, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten. Wegen des Verdachts der Herstellung von Kinderpornografie wurde Jones Anfang der Woche festgenommen und sitzt in Haft.

Als erstes berichtete die "Chicago Sun Times" über den Fall. Dem Blatt liegt nach eigenen Angaben die Anklageschrift vor. Demnach soll Jones mit den beiden Mädchen, 14 und 15 Jahre alt, über die Messenger-Apps von Facebook und Apple im August 2016 und im Mai 2017 Kontakt gehabt haben. In beiden Fällen sei das Alter der Mädchen Teil der Konversation gewesen.


Austin Jones soll Teenagerinnen Anweisungen gegeben haben

Jones soll dem 14-Jährigen Mädchen genaue Anweisungen gegeben haben, was sie für ihn in den Videos tragen, wie sie sich bewegen und wie die Kamera ausrichten soll. Sie habe ihm 15 Videos geschickt, in zehn davon sei sie nackt gewesen, berichtet die "Chicago Sun Times" unter Berufung auf die Anklageschrift. Dem 15-jährigen Mädchen habe er geschrieben, sie solle ihm "beweisen", dass sie "sein größter Fan" sei. Sie habe ihm 25 Videos geschickt, auf acht davon sollen ihre Genitalien zu sehen sein. Jones soll nach seiner Festnahme eingeräumt haben, die Videos verlangt und erhalten zu haben.

Der Youtube-Kanal des 24-Jährigen hat mehr als eine halbe Million Abonnenten, rund 25 Millionen Abrufe haben seine Videos seit 2007 gesammelt. Am Donnerstag soll ein Richter entscheiden, ob er zunächst in Haft bleiben soll. Ihm könnten nach US-Recht rund 15 Jahre Haft drohen, berichten mehrere Medien.

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fin