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Trostloses Essen: Junge Veganerin bekommt im Restaurant die vermutlich enttäuschendste Mahlzeit ever

Ein trockenes Brötchen und ein paar lieblos ausgewählte Stückchen Gemüse – das soll eine vollwertige Restaurant-Mahlzeit sein? Wohl kaum. Die junge Veganerin Taylor Mooney postete enttäuscht ein Foto auf Twitter.

Ein trockenes Brötchen mit etwas Gemüse auf einem Teller

Dieses seltsame Gericht erhielt eine Veganerin in einem deutschen Restaurant in den USA

Während man in Deutschland inzwischen in fast jedem reichlich vegetarische und meist auch vegane Gerichte ordern kann, stehen deutsche Gaststätten in den USA immer noch für klassische, deftige Küche mit reichlich Rind- und Schweinefleisch. Braten, Wurst, Schnitzel. Ein neu eröffnetes Restaurant in Rocklin, Kalifornien, macht da keine Ausnahme – "Kathrin's Biergarten" wirbt aber dennoch damit, veganer- und vegetarierfreundlich zu sein.

Auf dieses Versprechen verließ sich Taylor Mooney, die mit ihrer Familie dort essen ging. Während ihre Begleiter deftige Fleischgerichte bestellten, entschied sich die junge Veganerin für die einzige Option auf der Karte, die für Veganer geeignet war. Gespannt wartete sie auf ein Brezelbrötchen "mit köstlichem Gemüse".

Taylor wartete ewig auf ihr Essen

Und sie würde noch länger warten dürfen. Während um sie herum alle nacheinander riesige Teller, vollgefüllt mit den bestellten Gerichten, vor die Nase gesetzte bekamen, dauerte Taylors Bestellung noch länger. Und länger. Und länger. Nach ganzen zwei Stunden und mehrmaligem höflichen Nachfragen bekam sie schließlich ihr Essen.

Fröhlicher machte die inzwischen ziemlich genervte junge Frau das aber auch nicht. Denn während die Teller ihrer Familienmitglieder fast übergequollen waren, fand sich auf ihrem lediglich ein trockenes Laugenbrötchen mit einigen gerösteten Bohnen und einer in der Mitte halbierten Baby-Karotte. Das war alles.

Es sei die "traurigste Sache ever", die sie in Sachen Essen gesehen habe, kommentierte Taylor diesen Anblick später. "Uns fielen die Kinnladen herunter und wir mussten lachen, weil wir wirklich mehr erwartet hätten."

Das Gericht sah nicht nur trübselig aus, es schmeckte auch nicht. "Als ich zu essen begann, war es so abstoßend. Dieses geröstete Gemüse und das trockene passten überhaupt nicht zusammen, so eine seltsame Konsistenz." Vor allem hätten die anderen am Tisch zu ihren Gerichten allesamt einen knackigen Salat als Beilage bekommen – Taylor jedoch nicht. Sie empfand das karge Gericht beinahe als Beleidigung.

Nachdem sie ein Foto der sonderbaren auf Twitter gepostet hatte, drückten schnell rund 3000 Menschen den "Like"-Button. Einige kritisierten jedoch auch, dass Taylor dann eben in rein veganen Restaurants essen gehen solle. Ein Argument, das jedoch eigentlich nicht zählt, wenn eine Gaststätte explizit damit wirbt, dass sie auch vegane und vegetarische Gäste satt und glücklich machen wolle.

Taylor jedenfalls bewertete das Restaurant später im Internet. Durchaus fair, aber trotzdem nur mit zwei Punkten. Kann man irgendwie verstehen. Komm doch mal nach Deutschland, Taylor – eigentlich können wir das besser!

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wt