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Beliebte Serie: Geheimnis gelüftet: "Spongebob"-Erfinder ist in jeder Folge versteckt

Im November des vergangenen Jahres starb "Spongebob Schwammkopf"-Erfinder Stephen Hillenburg. Doch wie nun herauskam, lebt er in jeder einzelnen Folge weiter.

"Spongebob Schwammkopf"-Erfinder ist heimlich in jeder Folge versteckt

"Spongebob Schwammkopf"-Erfinder Stephen Hillenburg

Picture Alliance / DPA

Als Stephen Hillenburg, der Erfinder von "Spongebob Schwammkopf", im November des vergangenen Jahres starb, war bei vielen Fans der Serie die Trauer groß. "Wir sind unglaublich traurig über die Nachricht, dass Stephen Hillenburg nach einem Kampf mit ALS verstorben ist", teilte der Sender Nickelodeon damals mit, der die Serie seit 1999 im Fernsehen ausstrahlt.

Was bis dahin niemand wusste: Hillenburg lebt in der beliebten Kinderzeichentrickserie dennoch weiter. Dieses Geheimnis lüftete nun Rodger Bumpass, die englische Stimme von Thaddäus Tentakels, auf der Comic-Con in San Diego. Demnach sind die beweglichen Lippen des Piraten auf dem Gemälde, das in jeder Episode im Intro gezeigt wird, die des Erfinders der Serie.

"Ich weiß nicht, ob es allgemein bekannt ist, aber die beweglichen Lippen des Piraten auf dem Gemälde am Anfang sind die von Stephen", sagte der Schauspieler. Seit der Erstausstrahlung hat sich das Intro nie geändert – und wird es nun vermutlich auch nicht mehr. Schließlich ist es durch den Tod von Hillenburg zu einer Hommage an ihn geworden.

"Spongebob Schwammkopf": Intro war ein Zufallsprodukt

Dieser Umstand ist allerdings dem Zufall geschuldet. Als der Vorspann vor über 20 Jahren entstand, war das Budget für die Serie begrenzt. Aus Not und Zeitdruck heraus stellte sich der Erfinder selbst fürs Intro zur Verfügung. Dass es bei dieser Version bleiben sollte, ahnte er damals wahrscheinlich noch nicht.

Mittlerweile hat die Serie Kult-Status erreicht. Laut dem Magazin "Variety" wurden bisher knapp 250 Folgen der Serie ausgestrahlt, die in mehr als 60 Sprachen übersetzt wurden. Dazu erschienen bereits zwei Kinofilme (2004 und 2015). Ein dritter Film war vor Hillenburgs Tod fürs kommende Jahr geplant. Die Idee zu der Serie hatte der US-Amerikaner übrigens während seines Studiums der Meeresbiologie, in dem er sich mit der Pflanzen- und Tierwelt beschäftigte.

Quellen: Variety / Entertainment Week / Kieler Nachrichten

rpw