HOME

Stars packen aus: Fürze, Grabscher und Plüschsocken: So peinlich liefen berühmte Sex-Szenen ab

Sexszenen sind aus Filmen und Serien schlicht nicht wegzudenken. Hinter den Kulissen läuft es meist deutlich weniger sexy ab – und oft wird es richtig peinlich. Diese Szenen waren laut der Stars besonders schlimm.

Sie sind manchmal sexy, oft egal und nicht selten auch ein bisschen unangenehm. Trotzdem sind "Game of Thrones" oder "Basic Instinct" kaum ohne ihre berühmten Sex-Szenen vorstellbar. Hinter den Kulissen waren die meist aber so gar nicht heiß.

Khal Drogo und das Rosa Plüsch-Ding

Etwa bei "Game of Thrones". In einer Sex-Szene zwischen dem gar nicht unheißen Dothraki-Königspaar Daenerys und Khal Drogo lief alles deutlich weniger sexy ab, als es dann auf dem Fernseher aussah.

Der einfache Grund: Drogo-Darsteller Jason Momoa hatte die weiße Socke, mit der Mann üblicherweise sein bestes Stück verpackte gegen eine rosa Plüschsocke ausgetauscht – und Kollegin Emilia Clarke bekam sich vor Lachen nicht mehr ein. "Es ist riesig. Es ist pink. Ich habe keine Ahnung, was ich damit tun soll!", soll sie giggelnd über das Set gerufen haben.

Ryan Reynolds wie ausgewechselt

Auch Ryan Reynolds musste mit einem solchen Scherz umgehen. Als er mit Olivia Wilde für "Wie ausgewechselt" eine Szene drehte, in der sie auf ihm saß, kam beim Öffnen des BHs eine Überraschung: Sie hatte sich die Nippel mit Smileys abgeklebt – und brachte Reynolds so völlig aus dem Konzept. "Ich habe den ganzen Text vergessen. Nicht nur von diesem Film, sondern von allen, die ich je gedreht habe."

Die Verwirrung hielt auch an, als die Szene schon vorbei war. "Wir waren gerade fertig. Ich habe wie ein Idiot aus Reflex die Hände direkt wieder auf die Brüste gelegt. Ich dachte, ich helfe ihr, sie abzudecken. Aber ich bemerkte schnell, dass es da eine sehr feine Linie zwischen Hilfsbereitschaft und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gibt."

Kein Meister der Sexszene

So witzig ging es bei "Masters of Sex" nicht zu. Darstellerin Lizzy Kaplan war vor ihrer ersten Sex-Szene so nervös, dass sie sich vollaufen ließ. "Es war so sieben Uhr morgens, ich kippte komplett nackt Wodka aus der Flasche, während eine Frau, die ich gerade erst getroffen hatte, meinen Po mit einem Schwamm bemalte", beichtete sie. Doch es kam noch schlimmer: Im Nachgang lief sie über das Set und schrie die männlichen Crew-Mitglieder an. "Ich rief: 'Du hast einen Ständer. Und du auch!' Es war schrecklich."

Doch es blieb nicht bei dieser Peinlichkeit. Als sie mit Kollege Michael Sheen drehte, bemerkte Caplan, dass seine Hände schlaff und etwas schwitzig waren – und vermutete, dass er wie sie einfach sehr nervös war. Nach dem Dreh rannte Sheen allerdings auf die Toilette, um sich zu übergeben. Mit ihr hatte das glücklicherweise nichts zu tun: Er hatte sich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen.

Supermies: Mama schaut zu

Die hätte sich "Superbad"-Darsteller Christopher Mintz-Plasse wohl gewünscht. Der damals noch 17-Jährige durfte nicht alleine ans Set – und musste in Mamas Begleitung arbeiten. Auch bei der Sexszene. Brrr.

"Es stank total"

Mit dem Übergeben musste auch Amy Smart kämpfen, als sie für "Crank 2" eine Sexszene auf der Pferderennbahn drehen musste. "Überall liefen Pferde, die Renn-Fans liebten jede Minute. Ich musste mich konzentrieren, nicht an den Dreck zu denken, in dem wir uns herumrollten oder mir wäre schlecht geworden. Es stank zeitweise sehr stark." Nicht einfach, unter solchen Umständen hemmungslose Lust zu spielen.

Hugh wird ganz Grant

Mit dem Heißwerden hat Hugh Grant indes gar keine Probleme. "Ich fand Sex-Szenen immer ziemlich erregend", gibt der Brite unumwunden zu. Obwohl er für die schnulzigen Szenen bekannt ist, ziehe er Sexszenen vor. "Ich mag das Gefühl, in einer sexuellen Situation zu sein, in der man nicht sein sollte." Ob die Kolleginnen das auch so toll finden, steht auf einem anderen Blatt.

Sie wünschte, sie wäre Gone Girl

Doch auch schwule Drehpartner machen es nur bedingt besser, fand Rosamunde Pike beim Dreh von "Gone Girl" heraus. "Du bist da alleine mit einem anderen Mann, der nicht dein Ehemann ist – und der auch einen Ehemann hat. Und trockenvögelst da irgendwie auf dem Bett rum." Partner Neil-Patrick Harris fand die Proben noch schlimmer. "Wir mussten das alles bis ins kleinste Detail üben: 'Du packst dann deinen Mund genau hier an den Penis. Dann soundsoviele Stöße. Und dann kommst du.'"

Die mächtigste Frau der Welt

"House of Cards"-Darsteller Paul Sparks musste bei den Anweisungen noch mit einer zusätzlichen Hürde kämpfen. In einer Sex-Szene mit Claire-Darstellerin Robin Wright musste er sich voll ihrem Willen unterwerfen: Die toughe Präsidentin führte in der Folge nämlich auch noch Regie – und konnte ihn daher genau dahin lenken, wo sie ihn haben wollte.

Der letzte Mann im Bett

Den wohl peinlichsten Moment hatte aber wohl Kristen Schaal. Als sie für "The Last Man on Earth" mit Will Forte im Bett lag, rutschte ihr – trotz großer Bemühungen – ein Furz raus. Immerhin reagierte Forte souverän und lachte sich kaputt.

Fifty Shades of durch

Angesichts der vielen Peinlichkeiten und Antrengungen ist es kein Wunder, dass viele Schauspieler nicht mehr so richtig Lust auf Sex-Szenen haben. Dakota Johnson erzählte nach "50 Shades of Grey" etwa: "Man hat ja nicht wirklich Sex – aber man täuscht es sieben Stunden am Stück vor. Ich bin jetzt durch damit." Da helfen nur viele lange Duschen.

"Harry Potter", "Avengers" und Co.: Diese Filmklassiker haben peinliche Fehler
mma