VG-Wort Pixel

Fantasy-Spektakel "House of the Dragon " – Hauptdarsteller warnt vor Sexszenen und Gemetzel

Fantasy-Spektakel: "House of the Dragon " – Hauptdarsteller warnt vor Sexszenen und Gemetzel
Wenige Tage vor dem Start heizt Darsteller Steve Toussaint die Erwartungen an. Er versicherte, die Serie habe Niveau und Bedeutung, aber dennoch müsse niemand auf Nacktheit, Sexszenen, Gräuel und Gemetzel verzichten. Aber im Rahmen.

Die Serie "House oft the Dragon" spielt etwa 200 Jahre vor den Ereignissen der Serie "Game of Thrones" – zur Zeit des Hauses Targaryen. Steve Toussaint spielt Lord Corlys Velaryon, Seefahrer und Herr des Hauses Velaryon. "Game of Thrones" wurde wegen der Gewaltdarstellungen und der häufigen Sexszenen in den frühen Staffeln heftig kritisiert. Hauptdarsteller Steve Toussaint sagte nun: "Man wandelt hier auf dem schmalen Grat zwischen Authentizität und Überflüssigkeit, und das war sicherlich die Kritik."

"Es gibt etwas Sex darin. Es wird Gewalt geben, weil es eine gewalttätige Welt ist. Aber wir haben versucht, keine sinnlosen Szenen zu drehen."

Hauptdarstellerin litt unter den Nacktszenen

Genau das wurde "Game of Thrones" vorgeworfen, die Darstellung von Sexszenen, die nach Ansicht einiger Kritiker für die Entwicklung der Geschichte und der Figuren nicht nötig waren. Dazu gab es auch noch Szenen mit sexueller Gewalt, so etwas soll in "House oft the Dragon" gar nicht mehr vorkommen. Emilia Clarke wurde mit der Serie berühmt, die Mutter der Drachen war die erste nennenswerte Rolle der jungen Frau. Später erklärte sie, dass sie sich wegen der zahlreichen Nacktszenen "unwohl" gefühlt habe und deswegen weinen musste. Der Regisseur von "The House of Dragon" Miguel Sapochnik erklärte daher: "Ich möchte, dass wir etwas machen, das das anspricht, was ich für wirklich wichtig halte, nämlich Repräsentation und Gleichberechtigung."

Vermutlich eher zahm

Trotz der reißerischen Worte von Toussaint kann man die Ankündigungen wohl so verstehen, dass "House of Dragon" nicht an den rauen Stil der ersten Staffeln von "Game of Thrones" anknüpfen wird, sondern an den der letzten Staffeln. Die von den harten Fans des GoT-Universums verachteten letzten Staffeln waren deutlich zahmer. Auf Szenen wie die Selbstverbrennung von Emilia Clarke muss man wohl verzichten, ebenso auf den puren Sadismus von Figuren wie Joffrey Baratheon oder Ramsay Bolton. Und vermutlich auch auf so etwas wie die inzestuöse Beziehung zwischen Jaime and Cersei Lannister. Eine Beziehung für die Jaime ohne Weiteres bereit war, ein Kind, das dem Paar auf die Spur gekommen ist, mit den Worten "Was tut man nicht alles für die Liebe" von einem Turm in die Tiefe zu stürzen.

In den USA fällt der Start bei HBO auf den 21. August 2022, in Deutschland läuft die Serie in der Nacht zum 22. August Sky.


Mehr zum Thema



Newsticker