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Streetart-Künstler: Wilde Theorien: Nach Schredder-Aktion bei Millionen-Auktion – war Banksy selbst im Raum?

Seine Identität ist eines der bestgehüteten Geheimnisse der Kunstszene: Graffiti-Künstler Banksy. Bei einer Auktion im Londoner Traditonshaus Sotheby's zerschredderte sich nun eines seiner Kunstwerke Sekunden nach Verkauf selbst. Kein Wunder also, dass die Gerüchteküche brodelt.

Banksy: Künstler meldet sich wegen geschreddertem Werk

Es war das einzige, worüber die Kunst-Szene an diesem Wochenende sprechen konnte: Bei einer Auktion im Londoner Traditionshaus Sotheby's zerschredderte sich ein Bild des mysteriösen Graffiti-Künstlers Banksy von selbst – nur wenige Sekunden, nachdem es für über eine Million Euro versteigert worden war.

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Wie immer, wenn die Streetart-Legende irgendetwas tut, ranken sich auch nun wieder neue wilde Theorien um seine Identität. War er selbst im Raum? Drückte er vielleicht sogar höchstpersönlich den Knopf, der zur Selbstzerstörung des Kunstwerks führte? Während einige einen Mann mit Sonnenbrille und Mütze verdächtigen, der zum richtigen Zeitpunkt mit einer Fernsteuerung zu hantieren scheint, suchen andere anderorts nach Beweisen.

So schwenkten sie ihre Blicke auf das Video, das Banksy auf seinem Instagram-Kanal veröffentlichte. Dort ist auch ein Ausschnitt der Aktion im Auktionshaus zu sehen. Schaut man sich dann in Videos anderer Besucher um, entdeckt man einen filmenden Mann, dessen Handy gerade genau den Ausschnitt aus dem Banksy-Video zu filmen scheint.

Tatsächlich scheint es höchst unwahrscheinlich, dass sich der Künstler, der seine Identität seit Jahrzehnten erfolgreich geheim hält, persönlich zu einem Event begeben würde, von dem er weiß, dass es vermutlich riesige Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird.

Wer ist Banksy?

Bereits mehrfach war man sich sicher, die Identität des mysteriösen Künstlers enthüllt zu haben, der es trotz einer gefilmten Dokumentation zu seiner Person immer wieder schafft, die ganze Welt an der Nase herumzuführen. 

Verdächtigt werden viele, die beiden wohl bekanntesten Anwärter sind jedoch Robert del Naja und Robin Gunningham.

Robert Del Naja

Während eines Interviews 2017 hat sich der US-Musiker Goldie verplappert und seinem Kollegen Scroobius Pip einen Namen genannt. Er sagte: "Ich möchte Robert gegenüber nicht respektlos sein – er ist ein brillanter Künstler. Er hat die Kunstwelt auf den Kopf gestellt."

Dass Goldie Banksys Identität kennt, wäre nicht verwunderlich. Der Sänger ist seit den 80ern in der Graffiti-Szene unterwegs. Aber wer ist Robert? Del Naja ist Frontsänger der Band "Massive Attack", dessen Name bereits zuvor in Zusammenhang mit Banksys Identität gefallen war, nachdem ein Journalist meinte, etabliert zu haben, dass "Massive Attack" immer genau dann vor Ort waren, wenn wenig später ein Banksy-Kunstwerk auftauchte.

Zusätzlich ist Del Naja selbst Graffiti-Künstler, arbeitet allerdings unter dem Namen 3D. 2015 erschien ein Buch unter dem gleichen Namen, für das Banksy das Vorwort schrieb. Zeugt das von guter Freundschaft – oder steckt mehr dahinter?

Robert Del Naja

Robert Del Naja ist Frontsänger von "Massive Attack"

Picture Alliance

Robin Gunningham

Der zweite Name, der schon seit vielen Jahren immer wieder im Zusammenhang mit Banksy fällt, ist Robin Gunningham. (Klingt sogar ein bisschen wie Robert …) Der Künstler stammt, wie Banksy, aus Bristol und soll bereits vor Erscheinen der ersten Banksys einen ähnlichen Stil gehabt haben. 

Kriminologen der Londoner Queen Mary Universität nutzten schließlich etwas, das sich 'geographisches Profiling' nennt, um die Standorte von 140 Banksy-Werken in London und Bristol mit den gleichzeitigen Standorten der zehn am häufigsten im Zusammenhang mit Banksy genannten Namen zu vergleichen – heraus kam Robin Gunningham. Zwar dementieren Gunningham und seine Familie das Gerücht heftig, dennoch hält sich die Vermutung, er könnte hinter dem wohl berühmtesten Streetart-Künstler der Welt stecken, hartnäckig.

Banksy: Identität aufgedeckt? Ist dieser Sänger der berühmte Graffiti-Künstler?
jgs
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.