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Podcast "Drugs": "An Koks klebt extrem viel Blut"

Koks an der Theke für schlappe 1,50 - das war in den 20er-Jahren noch selbstverständlich. Bis heute ist Kokain weit verbreitet und gefährlich. Der Podcast "Drugs" widmet sich dem Thema. Bei NEON gibt's die Folge zu hören.

Kokain

NEON zeigt die Kokain-Folge aus dem "Drugs"-Podcast von Deezer

Picture Alliance

Wie wirken Drogen? Wo kommen sie her? Und wie hat sich der Umgang mit ihnen im Laufe der Jahre verändert? "Drugs - der Podcast für die breite Masse" beschäftigt sich genau damit. Auf NEON könnt ihr jetzt die Folge zum Thema Kokain hören - und Magdalena Bienert, die Macherin hinter dem Deezer-Originals-Podcast, erzählt, was sie beim Thema Koks besonders geschockt und fasziniert hat:

"Bei den Recherchen zur "Drugs"-Podcastfolge über Kokain hat mich das Gespräch mit einer Historikerin sehr gefesselt, denn es war, wie man es aus Volker Kutschers Romanen kennt oder der Babylon-Berlin-Verfilmung wirklich so, dass in den Goldenen 20ern das Koks in den Bars, damals "Dielen" genannt, rund um den Berliner Ku´damm beim Kellner geordert werden konnte. Für den Spottpreis von 1,50 Mark das Gramm. Und dass bis 1903 in Coca-Cola echtes Kokain enthalten war und das Getränk einen medizinischen Nutzen haben sollte, hat man auch vergessen. Koks gehörte einfach zum Leben dazu und wurde gegen Regelschmerzen und Zahnschmerzen verschrieben und so gar vom Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud nach Selbstversuchen als neue "Wunderdroge" gepriesen.

Arrogante Arschlöcher dank Koks

Sicher weiß man, dass es in Südamerika Drogenkriege gibt, aber die ganzen Fakten und die hohe Zahl der Toten, die die Machtkämpfe um das weiße Pulver mit sich bringen, fand ich sehr erschreckend. Allein im letzten Jahr starben dabei in Mexiko 25000 Menschen. Nicht nur, dass die Herstellung von Kokain, wie übrigens auch bei MDMA, eine hohe Belastung für die Umwelt darstellt, an dieser Droge klebt einfach extrem viel Blut. Viele machen sich darüber gar keine Gedanken, leben im Alltag gesund, möglichst fleischfrei, machen Yoga, aber wenn auf einer Party eine Line gereicht wird, sind sie dabei. 

Im letzten Jahr hat das Rauschgiftdezernat des BKA rund acht Tonnen Kokain in deutschen Häfen sichergestellt, viermal so viel wie im letzten Jahr und der Reinheitsgrad hat enorm zugenommen. Das zeigt, wie gut verfügbar die Droge ist, wenn sie nicht gestreckt werden muss. Und auch, dass viele Konsumenten erzählten, wie sie oder Freunde durchs Koksen zu arroganten Arschlöchern werden, hat mein abschätziges Bild dieser mir persönlich hochgradig unsympathischen Droge noch verfestigt."

Alle Folgen des "Drugs"-Podcast gibt's hier zu hören.

sst
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.