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Mystisches Monster: Offizieller Plan: Das machen die Schotten, sollten sie das Loch-Ness-Ungeheuer fangen

Seit Jahrzehnten ranken sich die Mythen um das Ungeheuer von Loch Ness. Auch in diesem Jahr machten sich wieder Forscher auf, um Proben aus dem Gewässer zu nehmen. Und wer hätte es gedacht: Die Schotten haben tatsächlich einen offiziellen Plan, sollten sie das Monster jemals finden.

Loch Ness im schottischen Hochland

Sagenumwobenes Gewässer: Loch Ness im schottischen Hochland

Picture Alliance

Es ist eines der sagenumwobensten Gewässer der Welt: Loch Ness im schottischen Hochland. Seit Jahrhunderten munkelt man, dass der Süßwassersee ein riesiges Ungeheuer beherbergen soll – von den Einheimischen liebevoll "Nessie" getauft. 

Was nur wenige wissen: Tatsächlich gibt es einen offiziellen Plan zum Vorgehen, sollte die Existenz des Loch Ness Monsters jemals bestätigt werden. Bereits im Jahre 2001 entwarf die "Scottish Natural Heritage" (kurz: SNH), eine staatlich geförderte Behörde, ein Papier, in dem die einzelnen Schritte niedergeschrieben sind. Der Plan sei "halb lustig, halb ernst" gemeint, sagte man damals. 

Nun wird ihm wieder neue Aufmerksamkeit zuteil, denn wer glaubt, dass das Thema so langsam ausgelutscht ist, der könnte nicht falscher liegen. Immer wieder werden neue Dokumentationen gedreht, immer neue Experimente am See vorgenommen. Zuletzt hatten Forscher DNA-Tests am Gewässer durchgeführt. In einem Interview im letzten Monat gab auch die Erste Ministerin Schottlands, Nicola Sturgeon, an, an die Existenz des mystischen Wesens zu glauben.

Angebliches Foto vom Ungeheuer von Loch Ness

Dieses Bild ging 1934 um die Welt: Es sollte angeblich das Ungeheuer von Loch Ness zeigen. Jahrzehnte später gab der Fotograf zu, die Abbildung mithilfe eines ferngesteuerten U-Boots und der richtigen Perspektive gefälscht zu haben

Picture Alliance

Die Geschichte von Loch Ness lässt sich bis ins Jahr 565 zurückdatieren

Was also hat die schottische Regierung vor, sollte das Monster jemals gefangen werden? Im Grunde ist es ganz einfach: Man wolle der Spezies DNA entnehmen und sie dann wieder in die Tiefen des Sees entlassen. Es ist anzunehmen, dass außerdem das eine oder andere Bild gemacht werden würde, mit dem man dann Millionen verdienen und Milliarden T-Shirts bedrucken würde, aber das steht nicht im offiziellen Plan.

Die Geschichte um das Monster von Loch Ness ist übrigens bis ins Jahr 565 zurückzudatieren, als ein irischer Missionar namens St. Columba angab, im Ness-Gewässer ein Biest gesehen zu haben. Spätere Sichtungen begannen sich in den 1930er-Jahren zu häufen, was einige auf die Popularität von Monster- und anderen Gruselfilmen zu dieser Zeit zurückführen. Seitdem hat es immer wieder angebliche Fotografien und Abbildungen des Monsters gegeben, das einem Plesiosaurier ähneln soll, von denen sich die meisten als Fälschungen herausstellten. 

Aber ist ja gut zu wissen, dass es einen Plan gibt, sollte Nessie doch jemals den Kopf ein bisschen zu weit aus dem Wasser recken.


jgs
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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