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NEON-Traumziel: Einsame Strände für wenig Geld: Darum müsst ihr unbedingt nach Sardinien

Einmal ganz alleine an einem weißen Sandstrand mit azurblauem Wasser? Dafür müsst ihr nicht auf die Malediven. Darum lohnt es sich, außerhalb der Saison nach Sardinien zu reisen.

Cala Coticcio

Nach einer kleinen Wanderung, habt ihr am Cala Coticcio das türkisblaue Wasser ganz für euch alleine

Die Karibik Europas – so wird oft über Sardinien geschrieben und das nicht ohne Grund. Wer zum richtigen Zeitpunkt auf die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres reist, wird mit einsamen Traum-Stränden und günstigen Unterkünften belohnt. Wie vielseitig Sardinien sein kann, erfahrt ihr, wenn ihr euch ein Auto mietet und einfach mal drauflosfahrt, am besten schön Off-Season, noch vor Ostern, denn dann locken Ferienwohnungen mit günstigen Preisen. Auf dieser Insel ist einfach alles entspannt und ihr könnt guten Gewissens auch nur einen Tag vorher eine Unterkunft buchen.

Hinkommen: Billigfluglinien bieten, auch kurzfristig, Bombenpreise. Vor allem außerhalb der klassischen Urlaubszeit. Flüge bekommt ihr schon ab 100 Euro. Für zwei Wochen kommt man auch gut mit zwei Handgepäckstücken aus, vor allem, wenn ihr euch Ferienwohnungen mit Waschmaschinen mietet.

Mitbringen: Auch Off-Season solltet ihr die Sonnencreme nicht vergessen. Am wichtigsten ist aber, Hunger auf Fisch mitzubringen, besseren Fisch haben wir selten gekostet!

Rumkommen: Wir empfehlen euch, zwei Wochen Zeit zu nehmen, ein Auto zu mieten und einmal von Cagliari aus um die Insel zu fahren. Eine Station, die ihr unbedingt abfahren solltet, ist Alghero im Nordwesten. Die Kleinstadt kann guten Gewissens als schönste Stadt Sardiniens bezeichnet werden. Unzählige Cafés, bombastische Fischrestaurants und massig Kultur werden euch hier geboten. Lasst dabei auf keinen Fall die Tropfsteinhöhle "Grotta di Nettuno" auf Meeresniveau in einer Steilwand aus. Einfach nur WOW! Außerdem lohnt sich ein kleiner Trip auf die kleine Inselgruppe La Maddalena im Nordosten Sardiniens. Hier könnt ihr kurze Wanderungen zu Traumstränden unternehmen, an denen ihr außerhalb der Hauptsaison tatsächlich ganz alleine die Aussicht genießen könnt.

Essen: Neben genialen Fischrestaurants bietet die italienische Insel natürlich auch Pizza und Pasta en masse. Aber Vorsicht: Wer schon einmal in Italien war, weiß: Pizza gibt es meist nur abends und auch nur in Pizzerias. Sehr zu empfehlen sind auch die lokalen Produkte der Insel. Neben sardischem Schinken und sardischer Salami kommen auch Vegetarier mit den lokalen Käsesorten und Oliven auf ihre Kosten.

Einsame Strände für wenig Geld: Darum müsst ihr unbedingt nach Sardinien
Cagliari

Cagliari ist die Hauptstadt von Sardinien und war bei unserer Reise der Start- und Endpunkt. Von hier aus sind wir im Uhrzeigersinn einmal um die Insel gefahren. Abends ist auf den Straßen ordentlich etwas los! Besonders empfehlen können wir ein etwas teureres, aber unglaublich leckeres Restaurant in der Innenstadt. Das Restaurant "Niu" interpretiert die sardische Küche neu und lässt eure Geschmacksknospen so richtig Party machen. 

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Ausgehen: Es scheint, als hätten die Sarden das "Cornern" erfunden. Sobald die Temperaturen milder werden, findet das Leben draußen statt. Mit sardischem Bier oder Wein lässt sich ein wunderschöner Sonnenuntergang im Hafen gleich doppelt genießen.

Unterkommen: Wer Geld sparen will, lässt die unzähligen Hotels links liegen und übernachtet in Ferienwohnungen, die ihr schon ab 25 Euro die Nacht ergattern könnt. In Alghero heißt euch beispielsweise im "Aigua" Emanuele herzlichst willkommen. Hier bekommt ihr für 50 Euro die Nacht eine typisch sardische Unterkunft mitten in der Stadt, einen vollen Kühlschrank für’s Frühstück und Geheimtipps von einem echten Local obendrauf.