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Peinliches Malheur: Frau beschwert sich über "ausgeleierten" Badeanzug – dabei trägt sie ihn falsch herum

Zugegeben: Es ist super nervig, wenn neue Klamotten keinen halben Tag durchhalten, bevor sie anfangen, sich in ihre Einzelteile aufzulösen. Das fand auch Lyndsey aus Glasgow und beschwerte sich beim Hersteller, einziges Problem: Es lag nicht am Badeanzug…

Das Problem kennen wir alle: Man bestellt sich Kleidung im Internet, probiert sie an und ist direkt begeistert. Wie das sitzt! Wie das aussieht! Super! Doch bereits nach den ersten paar Stunden oder spätestens nach dem ersten Waschgang fällt auf, dass die Nähte nicht ganz so sorgfältig verarbeitet sind, wie wir uns das vielleicht gewünscht hätten, der Gummizug wahnsinnig schnell ausleiert oder bereits irgendwo das erste Loch zu sehen ist. 

Genau das scheint auch Lyndsey Brown im Ibiza-Urlaub passiert zu sein. Für den hatte sich die junge Schottin aus Glasgow extra noch einen neuen Badeanzug zugelegt. Da dieser immerhin knapp 65 Euro gekostet hatte, war sie verständlicherweise ziemlich genervt, als er nicht einmal einen Tag halten wollte. Denn als sie in einem Club von der Toilette kam, habe der Badeanzug überhaupt nicht mehr gesessen, so Lyndsey in einer inzwischen auf Twitter veröffentlichten Instagram-Nachricht an den Online-Shop, in dem sie den Anzug bestellt hatte: "Der leiert total aus. Ich hatte ihn nur ein paar Stunden an. Meine Vagina hing die ganze Zeit raus. Gehört das so?" Sie schickte auch ein Beweisfoto hinterher, schrieb: "So sah das aus. Es war so schlimm und peinlich. Am Anfang war alles in Ordnung und dann ging auf einmal gar nichts mehr."

Lyndseys Freundin teilte die Antwort des Shops auf Twitter

Und tatsächlich: Auf dem Foto sieht es aus, als habe der Badeanzug zwischen den Beinen viel zu wenig Stoff und sei dafür an der Schulter viel zu weit. Doch wenig später meldete sich der Anbieter zurück – mit einer sehr logischen und wahnsinnig lustigen Erklärung: "Hi Lyndsey. Es tut mir sehr Leid, dass dir dein Badeanzug peinlich war. Ich habe mir das Bild mal genauer angesehen und glaube, dass du ihn verkehrt herum an hast. Im Badeanzug sollte ein kleines Label sein – das gehört nach oben. Der dünnere Teil ist der Träger, der über die Schulter gehört. Ich hoffe, das hilft dir."

Eine Freundin von Lyndsey, die den Vorfall ganz offensichtlich auch lustig fand, teilte einen Screenshot der Nachrichten auf Twitter, wo er innerhalb kürzester Zeit hohe Wellen schlug. Zu den Bildern schrieb sie: "Zum Glück wurde Lyndsey danach aus dem Ocean [Name des Clubs, Anm. d. Red.] geworfen." Auch Lyndsey postete über den Vorfall, schrieb auf Twitter: "Als ich ins Ocean Beach gegangen bin, hatte ich den Badeanzug noch richtig herum an. Ich habe zu viel Spaß mit Alkohol gehabt, bin auf die Toilette gegangen und hatte ihn daraufhin, ohne es zu wissen, falsch herum an. Dann wurde ich rausgeworfen, weil ich nicht besonders viel vertrage – NICHT weil ich wie ein Flittchen aussah."

Und noch ein Mitglied der Urlaubs-Girl-Gang meldete sich zu Wort und teilte ein Foto von Lyndsey, BEVOR diese dank dem einen oder anderen Cocktail zu viel durch die Tüddel kam, schrieb dazu: "BEVOR DAS ALLES PASSIERT IST, sah sie super elegant aus, ob ihre Vagina nun raushing, oder nicht. PS: Wir waren auch alle zu betrunken, um es zu bemerken."

Übrigens: Die Erfahrung mag zwar für Lyndsey ein bisschen peinlich gewesen sein, auch, wenn sie inzwischen darüber lachen kann, aber für das kleine Handmade-Label, das den Badeanzug hergestellt hat, stellt sich Lyndseys alkoholinduzierte und temporäre Dämlichkeit als ziemlich vorteilhaft heraus. Ihre Bestellungen schossen laut eigenen Angaben so sehr in die Höhe, dass sie mit der Bearbeitung zur Zeit gar nicht mehr hinterherkommen. Wie sagt man? Des einen Freud ist des anderen Leid.

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