VG-Wort Pixel

Kinsey Wolanski "Liverpool-Spieler haben mir Flirt-Nachrichten geschickt" - das wurde aus der Champions-League-Flitzerin

Kinsey Wolanski
Kinsey Wolanski lief beim Champions-League-Finale als Flitzerin über das Spielfeld
© Charlotte Wilson / Offside / Picture Alliance
Sie sorgte beim Champions-League-Finale für Schlagzeilen: Kinsey Wolanski flitzte im knappen Badeanzug übers Spielfeld. Das gefiel offenbar auch einigen Kickern des FC Liverpool, die sich nach dem Spiel bei ihr meldeten.

Es geschah in der 18. Minute des Champion-League-Spiels zwischen dem FC Liverpool und Tottenham: Eine Flitzerin stürmte das Spielfeld. Die junge Frau im knappen Badeanzug musste von Ordnern eingefangen werden. Ihr Auftritt dauerte nur wenige Sekunden. Trotzdem hat er das Leben von Kinsey Wolanski für immer verändert. 

"Es war das größte Abenteuer meines Lebens", sagte das US-amerikanische Model der britische Zeitung "The Sun". Obwohl sie anschließend von der Polizei verhaftet und mehrere Stunden verhört wurde, bereue sie ihren kuriosen Auftritt nicht. "Auf einmal war ich berühmt in der ganzen Welt und wurde mit Job-Angeboten überflutet. Ich denke, dass ich niemandem geschadet habe, es war nur ein großer Spaß." Selbst die Polizisten hätten danach nach einem Selfie gefragt.

Spieler des FC-Liverpool schreiben "flirtige Nachrichten"

Doch das waren offenbar nicht die einzigen Herren, die Interesse an der 22-Jährigen bekundeten. Nach Wolanskis Angaben hätten sich einige Spieler des FC Liverpool bei ihr gemeldet. "Ich verrate keine Namen, aber einige haben mir private und flirtige Nachrichten geschickt", sagte sie. "Einer schickte mir Herzchen-Emojis und einer schrieb lediglich: 'Ich habe dich beim Spiel gesehen'." Die Männer habe sie erst gar nicht gekannt. Erst als sie auf deren Profile gegangen sei habe sie gemerkt, dass es sich um Spieler handele.

Auch wirtschaftlich war der Flitzer-Auftritt für Wolanski ein voller Erfolg. So sei die Zahl ihrer Follower auf Instagram von 300.000 auf zwei Millionen nach oben geschossen. Die Porno-Webseite, die sie auf ihrem Badeanzug bewarb und die ihrem Freund, einem russisch-amerikanischen Geschäftsmann gehört, profitierte ebenfalls von dem Auftritt. Experten schätzen, dass der wenige Sekunden dauernde Prank einen Werbewert von 3,8 Millionen Pfund (ca. 4,26 Millionen Euro) hatte.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.
DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN
Hier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.

Wolanski plant weitere Flitzer-Auftritte

"Mit 30 möchte ich aufhören können zu arbeiten", sagt Wolanski. Acht Jahre dauert das noch. Bis dahin wolle sie noch einige Male als Flitzerin in Erscheinung treten. "Ich plane noch weitere Aktionen."

mai

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker