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Weihnachten mit der Familie: Kinder machen Weihnachten wieder spannend – müssen ja nicht die eigenen sein

Weihnachten scheint man irgendwann durchgespielt zu haben. Aber unser Autor hat dieses Jahr gemerkt: Wenn kleine Kinder dabei sind, glaubt man fast wieder selbst an den Weihnachtsmann.

Kinder packen ein Weihnachtsgeschenk aus

Was da wohl drin ist? Kindern an Weihnachten zuzuschauen macht glücklich.

Getty Images

Tannenbaum, Kirche, Essen vorbereiten, Essen, Lieder, Geschenke, Essen und gleichzeitig Fotos verschicken, Film, wieder Essen. Weihnachten verläuft ab einem gewissen Alter jedes Jahr nach dem Schema F. Und irgendwie wird das auch mit jedem Jahr langweiliger. Ich habe Weihnachten in diesem Jahr zum 30. Mal gefeiert – für mich, aber auch für meine Eltern und Geschwister, ist es größtenteils zur Routine geworden.

Das zeigte sich in den vergangenen Jahren besonders dort, wo Weihnachten für die meisten besonders spannend wird: bei den Geschenken. Vier bis sechs Wochen vor Heiligabend fragen meine Eltern an, was ich mir denn wünschen würde. Ich sage dann meistens: Weiß ich nicht, muss ich überlegen. Zwei Wochen später fragen sie noch einmal. Ich weiß es immer noch nicht.

Weihnachten mit Erwachsenen – irgendwie langweilig

Geschenke unter Erwachsenen sind ja auch eine schwierige Angelegenheit. Was man braucht, kauft man sich selbst, das Geschenk muss auch die 220 Kilometer aus meinem Heimatort transportiert werden und was man sich mit kurz vor 30 am dringendsten wünscht, gibt es meistens leider nicht zu kaufen. Da meine Eltern doch gerne etwas "zum Anfassen" unter den Weihnachtsbaum legen wollen, etwas mit mehr ideellem Wert als ein Briefumschlag mit Geldscheinen drin, kaufen wir erwachsene Kinder uns mittlerweile unsere Geschenke selbst (mir ist doch noch was eingefallen: meistens sind es Konzerttickets), um sie dann am Heiligabend wieder von unseren Eltern zurückzubekommen.

Klingt ein wenig absurd, ist es auch. Vielleicht ist es auch nur der letzte, verzweifelte Versuch, etwas vom Zauber des Kindheitsweihnachten, als wir wochenlang rätselten und am 24. Dezember plötzlich eine riesige Playmobil-Burg im Wohnzimmer stand, zu bewahren.

Nicht einmal das funktioniert noch einwandfrei: In einem Jahr vergaß jemand von uns, sich selbst ein Geschenk zu besorgen. Halb so schlimm, aber auch nur halb so schön.

Weihnachten mit Kind – der Zauber ist zurück

In diesem Jahr war alles anders. Meine kleine Nichte, die 18 Monate alte Tochter meiner Schwester, erlebte ihr erstes Weihnachten. Und plötzlich wurde auch für alle Erwachsenen die Bescherung wieder zum Großereignis. Endlich wieder jemand, der wirklich Geschenke braucht, der sich darüber freut – mit einer unverhohlenen Begeisterung, die mehr sagt als jedes höfliche "Danke" (das muss sie sogar eher noch lernen). So wird auch die eigene Geschenkesuche im Advent wieder spannend. Ich wühlte mich durch Kinderbücher, Kuscheltiere und allerlei neuartiges Spielzeug und fühlte mich dabei fast selbst wieder wie ein Kind vor Weihnachten.

Wahrscheinlich hatte die Kleine nicht wirklich eine Ahnung davon, was sie am Heiligabend erwartete. Beim Krippenspiel konnte sie nur knapp davon abgehalten werden, auf die Bühne zu stürmen, um dort das "Määääh" in Augenschein zu nehmen. Aber dann: ein ganzer Haufen bunter Pakete unter dem Tannenbaum, die darauf warteten, aufgerissen zu werden. Das Leuchten in den Augen, wenn das Geschenk unter dem Papier zum Vorschein kommt. Die Überforderung, wenn sie am liebsten mit allem gleichzeitig spielen und nie mehr schlafen wollen würde. So waren wir auch mal. Und zumindest an diesem Abend erleben wir ein kleines Stück davon noch einmal.

Kindern an Weihnachten zuzuschauen macht glücklich. Ich weiß nicht, ob die Eltern meiner Nichte das gleiche gedacht haben, als die Kleine am nächsten Morgen um sieben mit ihnen Bauernhof-Bilderbücher angucken wollte. Die Batterien eines besonders geräuschvollen Spielzeugs waren jedenfalls schon am zweiten Weihnachtstag auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Als Onkel oder Tante, Oma oder Opa hat man solche Probleme nicht – das ist ja das Gute daran.

Ja, die Kleine hat ihr erstes Weihnachten genossen. Und für mich, das nur nebenbei, war es auch das schönste Weihnachten seit langem.

Rätsel zum Fest: Können Sie diesen weihnachtlichen Dreisatz lösen?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.